FUSSBALL IN KÜRZE

Trauerfall: Aue vorerst ohne Trainer

von Redaktion

Bayer Leverkusen muss erneut mehrere Wochen auf Angreifer Joel Pohjanpalo verzichten. Der Finne muss wegen einer Belastungsreaktion im rechten Sprungbein mit dem Training pausieren. Der 24-Jährige hatte schon in der vergangenen Saison wegen einer Durchblutungsstörung kein einziges Pflichtspiel absolviert. Am 20. Juli war er beim Test gegen SD Eibar (2:2) früh ausgewechselt worden, eine Besserung hat sich nach Vereinsangaben seither nicht eingestellt. Trainer Peter Bosz muss in der Endphase der Vorbereitung zudem ohne Kapitän Lars Bender (Zerrung) und Rechtsverteidiger Mitchell Weiser (Fußprellung) auskommen.

Der SC Freiburg muss vorerst ohne seinen Torhüter Mark Flekken auskommen. Der Niederländer zog sich im Training einen Syndesmoseriss am linken Sprunggelenk zu. Flekken, 26, werde daher mehrere Wochen ausfallen, teilte der Bundesligist aus dem Breisgau mit.

Der Chemnitzer FC steht als Verein möglicherweise vor dem Aus. Insolvenzverwalter Klaus Siemon hat beim Amtsgericht Chemnitz die sogenannte Masseunzulänglichkeit angezeigt, wie er in einer Pressemitteilung erklärte. Das bedeutet, dass der Verein keine ausreichenden Einnahmen mehr hat, um die laufenden Ausgaben zu decken. Die Chemnitzer FC Fußball GmbH, die für die Fußballer der Drittliga-Mannschaft verantwortlich ist, sei davon nicht betroffen. Diese sei vollständig funktions- und handlungsfähig, unterstrich der Insolvenzverwalter.

Nach einer Attacke auf einen Ordner bei einem Pokalspiel von Alemannia Aachen sitzt ein 29-Jähriger aus der Hooligan-Szene wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Haft. Er soll den Ordner mit dessen Leibchen bis zur Bewusstlosigkeit stranguliert haben, teilte die Aachener Staatsanwaltschaft gestern mit: Der Aggressor aus dem Raum Aachen habe nach einem Pokalspiel in Bonn an dem Leibchen des Ordners gezogen, „um dadurch die Öffnung des Nottores zu erwirken, um dann in der Folge den Platz stürmen zu können“, sagte die Aachener Staatsanwältin Golriez Litterscheid. Er habe erst aufgehört, als andere eingegriffen hätten. Gegen den Mann sei Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerem Landfriedensbruch ergangen.

Erzgebirge Aue muss bis auf Weiteres ohne Cheftrainer Daniel Meyer auskommen. Wie der sächsische Zweitligist mitteilte, hat sich in der Familie des Fußballlehrers ein tragischer Todesfall ereignet. „Wir haben Daniel Meyer aus diesem Grund die Zeit eingeräumt, sich jetzt zunächst um seine Frau und seine Kinder zu kümmern und um die notwendigen Dinge zu regeln“, erklärte Präsident Helge Leonhardt.

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