FUSSBALL IN KÜRZE

Trapp: Vertrag bei Eintracht bis 2024

von Redaktion

Kevin Großkreutz, Weltmeister von 2014, ist nach einer Tätlichkeit für vier Drittliga-Spiele gesperrt worden, im DFB-Pokal gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund am morgigen Freitag darf er aber spielen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund gestern nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts mit. Großkreutz hatte seinem Gegenspieler Dimitry Imbongo Boele von der SG Sonnenhof Großaspach am vergangenen Wochenende absichtlich von hinten in die Wade getreten. Weil Schiedsrichter Robert Hartmann die Szene nicht gesehen hatte, konnte der Kontrollausschuss nachträglich Anklage gegen den 31-Jährigen vom KFC Uerdingen erheben. Das Sportgericht belegte Großkreutz wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit mit einer Sperre von insgesamt sechs Liga-Spielen – zwei davon werden bis Ende Juni 2020 allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Sowohl der KFC Uerdingen als auch Großkreutz haben dem Urteil bereits zugestimmt.

Borussia Dortmund kann in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten KFC Uerdingen wieder auf die beiden Neuzugänge Mats Hummels und Thorgan Hazard setzen. Das kündigte Trainer Lucien Favre vor dem Spiel am Freitag an. „Bei Hummels und Hazard ist es okay“, sagte der 61-Jährige gestern. Die zuletzt angeschlagenen Hummels (muskuläre Probleme) und Hazard (Sprunggelenkprobleme) hatten das Spiel um den Supercup gegen den FC Bayern (2:0) verpasst, trainieren nun aber wieder mit der Mannschaft. Anders sieht es bei Torhüter Roman Bürki (Risswunde am Schienbein) und Neuzugang Julian Brandt (Adduktorenprobleme) aus – sie werden beim Pokalspiel in Uerdingen voraussichtlich noch fehlen.

Die Rückkehr von Nationaltorwart Kevin Trapp zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist offiziell: Gestern wurde der 29 Jahre alte Keeper als Neuzugang der Hessen vorgestellt. In der Qualifikation zur Europa League heute in Vaduz kommt Trapp noch nicht zum Einsatz. Möglicherweise am Sonntag im DFB-Pokal beim SV Waldhof Mannheim könnte er sein Saisondebüt für die Eintracht geben. „Ich habe bereits im Frühjahr betont, dass ich mich sehr wohl fühle in Frankfurt und bei der Eintracht. Die Zeit in Paris war für mich sehr spannend, erfolgreich und eine tolle Erfahrung. Jetzt komme ich voll und ganz nach Hause und möchte mit der Eintracht noch viel erreichen“, sagte der Torhüter. Dem Vernehmen nach lässt sich die Eintracht Trapp rund sieben Millionen Euro Ablöse an Frankreichs Meister Paris St. Germain kosten. Der Schlussmann erhält einen Vertrag bis 2024. Trapp war im Vorjahr bereits für ein Jahr von PSG ausgeliehen worden und trug als Schlussmann maßgeblich zu einer starken Saison mit dem Einzug ins Halbfinale der Europa League bei.

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