IN KÜRZE

Gensheimer ist noch nicht müde

von Redaktion

Leichtathletik

Elf Jahre nach den Olympischen Spielen in Peking erhält die frühere Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll endlich ihre Silbermedaille. Wie der Deutsche Olympische Sportbund gestern mitteilte, wird ihr DOSB-Präsident Alfons Hörmann die Medaille am 24. August in Offenburg überreichen. Acht Jahre nach der Olympia-Entscheidung hatte das Internationale Olympische Komitee IOC bei Nachtests der Olympia-Proben 2016 entschieden, die in Peking zweitplatzierte Russin Maria Abakumowa wegen Dopings zu disqualifizieren. Damit rückte Obergföll vom dritten auf den zweiten Platz der olympischen Speerwurf-Konkurrenz vor. „Es ist zu spät. Es hat jetzt für mich keinen großen Mehrwert, sondern mehr einen symbolischen Wert“, hatte Obergföll nach der Bekanntgabe der Abakumowa-Disqualifikation erklärt. Beim ISTAF 2016 in Berlin beendete sie am 3. September ihre Karriere. Abakumowa war die Einnahme der verbotenen Substanz Dehydrochlormethyltestosteron nachgewiesen worden. 2011 hatte die Russin in Daegu den WM-Titel geholt, Obergföll verpasste damals als Vierte eine Medaille. 2013 wurde sie dann Weltmeisterin in Moskau.

Basketball

Der frühere deutsche Serienmeister Alba Berlin hat den Vertrag mit seinem Trainer Aito Garcia Reneses um ein Jahr verlängert. Der 72-jährige Spanier geht damit in seine dritte Saison mit den Berlinern, die er in fünf Endspiele geführt hatte, dabei aber ohne Titel geblieben war. „Die beiden vergangenen Jahre in Berlin haben meine Erwartungen übertroffen. Ich bin daher sehr froh, dass wir fast das komplette Team zusammengehalten haben“, sagte Aito, der 2018 Trainer des Jahres in der Bundesliga war und 2019 Trainer des Jahres im EuroCup wurde. Dort war Alba erst in der Finalserie an Valencia Basket gescheitert. „Aito ist einer der besten Coaches in Europa und wir sind sehr froh, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können“, sagte Alba-Sportdirektor Himar Ojeda, „wir wollen auf höchstem Level wettbewerbsfähig sein, unsere jungen Spieler weiterentwickeln und attraktiven Basketball spielen. Aito passt perfekt zu dieser Philosophie.“

Handball

Nationalspieler Uwe Gensheimer denkt mit 32 noch nicht an ein Karriere-Ende. Er habe sich „noch keine Altersgrenze gesteckt“, sagte der Kapitän der DHB-Auswahl. „Da hört man ja immer ein bisschen auf seinen Körper, was der so sagt. Und bisher schweigt er“, fügte Gensheimer hinzu. Nach drei Jahren bei Paris Saint-Germain war er im Sommer zu den Rhein-Neckar Löwen in die Bundesliga zurückgekehrt (Vertrag bis Mitte 2022). „Momentan fühle ich mich fit und spiele auf einem hohen Niveau. Mir ist aber auch klar, dass ich mich in der Bundesliga wieder neu beweisen muss“, sagte Gensheimer.

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