Der marokkanische Nationalspieler Hakim Ziyech wollte nach eigenen Angaben nicht weiter auf ein konkretes Angebot des FC Bayern warten, als er sich vorige Woche zur Verlängerung mit Ajax Amsterdam entschied. Er hätte zwar noch abwarten können, sagte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler der niederländischen Zeitung „Algemeen Dagblad“ und fügte an: „Aber für mich und Ajax fühlte es sich jetzt wie ein guter Moment an, um Klarheit zu haben.“ Ziyech war als ein möglicher Alternativ-Transfer des FC Bayern für den verletzten Nationalspieler Leroy Sané im Gespräch. Am vergangenen Freitag gab Ajax aber die Verlängerung des Vertrages mit Ziyech bis Juni 2022 bekannt. Auf die Frage der Zeitung, ob der FC Bayern eher hätte handeln müssen, sagte der Marokkaner: „In der Tat. Ich denke, jeder konnte sehen, was wir mit Ajax geschafft haben. Und was mein Anteil daran war. Wenn dann nicht der Club vorbeikommt, bei dem ich ein vollkommen gutes Gefühl habe, dann eben nicht. Ein Transfer war nie ein heiliges Ziel.“
Neuer Co-Trainer der U18-Nationalmannschaft wird Peter Herrmann. Der 67 Jahre alte frühere Trainerassistent des FC Bayern, von Bayer Leverkusen und des Hamburger SV wird die Funktion ab sofort übernehmen, teilte der Deutsche Fußball-Bund gestern mit. Herrmann wird Christian Wörns assistieren, der in seine erste Spielzeit als U-Nationaltrainer geht.
Nach dem teilweisen Einsturz des Daches im AFAS-Stadion weicht der niederländische Fußball-Erstligist AZ Alkmaar nun in das Stadion von ADO Den Haag aus. Dort werde am Donnerstag das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen den ukrainischen Klub FK Mariupol stattfinden, teilte AZ am Montag mit. Im AFAS-Stadion in Alkmaar war am Samstag während eines Sturms ein großer Teil des Tribünendachs eingestürzt. Verletzt wurde niemand.
Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich für einen gemeinsamen Transferschluss der europäischen Topligen stark gemacht. „Mir wäre am liebsten: Die vier oder fünf Topligen einigen sich auf einen gemeinsamen Transferschluss vor dem Saisonstart“, sagte der Borussen-Manager dem „kicker“. Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler zeigte große Hochachtung vor der englischen Premier League, die eigenständig den Transferschluss vor dem ersten Spieltag durchzog und den 8. August festlegte. „Sie haben die breite Brust zu sagen: Was interessieren uns die anderen Ligen? Wir machen, was wir für richtig halten. Das finde ich gut.“ Eine solche Vorgehensweise der Bundesliga sei allerdings undenkbar. Völler: „Alleine nicht, auf keinen Fall.“