Konkurrent Borussia Dortmund hat mächtig aufgerüstet, doch die große Mehrheit der Trainer der Bundesligisten glaubt dennoch an die achte Meisterschaft für den FC Bayern in Serie. In einer Umfrage des „Sport-Informations-Dienstes“ haben 17 der 18 Coaches den deutschen Rekordmeister vor der am Freitag beginnenden Saison ganz oben auf der Liste. Einzig der Bremer Florian Kohfeldt glaubt fest an den Titelgewinn von Vizemeister Borussia Dortmund.
Der spanische Nationalspieler Diego Costa ist wegen Steuerhinterziehung mit einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe von 1,7 Millionen Euro belegt worden. Es geht darum, dass der Profi die Einkünfte aus dem Verkauf von persönlichen Bildrechten nicht beim Finanzamt angegeben hat. Das berichtet die spanische Tageszeitung „El Mundo“. Der 30 Jahre alte Torjäger muss allerdings nicht hinter Gitter, sondern konnte sich durch Zahlung von 600 000 Euro einer Haftstrafe entziehen. Die Steuerrückzahlung von Costa beträgt 1,1 Millionen Euro. Die Übereinkunft mit der spanischen Steuerbehörde soll am 4. Oktober durch ein spanisches Gericht öffentlich gemacht werden.
Der FC Red Bull Salzburg hat mit dem Transfer von Maximilian Wöber einen neuen Rekord in der österreichischen Bundesliga aufgestellt. Der 21-Jährige wechselt vom FC Sevilla zum österreichischen Meister, wie die Salzburger am Dienstag mitteilten. Der Verteidiger unterschrieb bei den Bullen einen bis 2024 datierten Vertrag. Die Ablösesumme beträgt laut Medienberichten bis zu zwölf Millionen Euro. Damit wäre Wöber der mit Abstand teuerste Neuzugang der österreichischen Bundesliga-Geschichte. Bisher teilten sich diesen Rekord Rasmus Kristensen, Erling Braut Haland und Munas Dabbur, die in den vergangenen Jahren für jeweils fünf Millionen Euro nach Salzburg gewechselt waren. Der fünfmalige österreichische Nationalspieler Wöber spielte lange Zeit bei Rapid Wien, ehe er im Sommer 2017 zu Ajax Amsterdam wechselte. Für den FC Sevilla spielte Wöber erst seit Januar.
Drastische Maßnahme des französischen Erstligisten Olympique Marseille: Der Verein hat Weltmeister Adil Rami (33) rausgeworfen. Als Grund wurde ein „grobes Fehlverhalten“ nach einem Disziplinarverfahren angegeben. Näher ins Detail ging „OM“ nicht und schrieb in einer Mitteilung nur davon, dass der Vertrag mit dem Routinier aufgelöst worden sei. Laut „L’Equipe“ habe Rami das Training geschwänzt, um stattdessen an den Dreharbeiten für eine TV-Reality-Show teilzunehmen. Angeblich hatte sich Rami für das Training verletzt abgemeldet, dafür aber an Dreharbeiten teilgenommen und dabei sogar Stunts vollführt.