Pavard und kritisiert Arp

von Redaktion

Cottbus – Unterschiedlicher hätten die Arbeitstage von Benjamin Pavard und Fiete Arp nicht laufen können beim Gastspiel des FC Bayern in Cottbus. Der eine wurde von Trainer Niko Kovac knallhart abgewatscht (Arp), der andere bekam dafür ein Sonderlob (Pavard). Der französische Weltmeister stand zum ersten Mal in einem Pflichtspiel in der Startformation. Pavard begann in Cottbus neben Niklas Süle in der Innenverteidigung und erhielt anders als beim Supercup gegen Dortmund den Vorzug vor Jerome Boateng. Pavard räumte seine Gegenspieler aus der Regionalliga konsequent ab und beeindruckte mit einer gefühlt 100-prozentigen Passquote. Grund genug für Kovac, die Leistung des 23-Jährigen Neuzugangs aus Stuttgart hervorzuheben. „Es war eine Top-Leistung auf einem Top-Niveau“, sagte er. „Man sieht, dass er nicht nur außen rechts spielen kann, sondern auch in der Innenverteidigung eine sehr, sehr große Bereicherung für uns ist.“

So warm Kovacs Worte für den Abwehrspieler waren, so hart dürften seine Aussagen nach dem Spiel Youngster Arp treffen. Seine Entscheidung, den 19 Jahre alten Angreifer, der vom Zweitligist Hamburger SV kam, aus dem Kader zu streichen und ihm U 23-Spieler wie Otschi Wriedt, Sarpreet Singh und Lars-Lukas Mai vor die Nase zu setzen, begründete der Bayern-Coach so: „Wir hatten mit Otschi einen Spieler auf der Bank, der in der 3. Liga schon vier Tore geschossen hat, und er war diese Woche mit uns im Trainingslager.“ Kovac weiter: „Wir sind beim FC Bayern München und für jeden Spieler, egal wie jung oder alt er ist, gilt, dass der Konkurrenzkampf sehr hoch ist.“ Ein herber Rückschlag für Arp, der an der Entscheidung seines Trainers sicherlich noch länger zu knabbern haben wird.  bok

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