FUSSBALL IN KÜRZE

EM-Finale der Frauen in Wembley

von Redaktion

Cristiano Ronaldo hat die immer höheren Transfersummen im Profifußball kritisiert. Heutzutage sei ein Spieler schnell 100 Millionen Euro wert, auch wenn er noch nichts nachgewiesen habe, sagte der 34 Jahre alte Stürmerstar von Juventus Turin. „Im Fußball steckt heute mehr Geld. Ein Innenverteidiger oder ein Torhüter sind 70 oder 80 Millionen Euro wert. Damit bin ich nicht einverstanden.“ Den Fall seines jüngst für 126 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Atlético Madrid gewechselten Landsmannes João Félix wolle er davon ausklammern. Ronaldo ergänzte aber: „Wenn ein Torhüter 75 Millionen Euro wert ist, muss ein Spieler der das leistet, was ich die letzten Jahre geleistet habe, das drei- oder vierfache wert sein.“

Zweitligist Hamburger SV muss für unbestimmte Zeit auf seinen Mittelfeldspieler Christoph Moritz verzichten. Der 29-Jährige war beim Training am Dienstag nach einem Fallrückzieher auf der Schulter gelandet und hat sich dabei einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Wie der Club mitteilte, sollte Moritz noch am Mittwoch operiert werden. In der aktuellen Saison kann Moritz noch keinen Startelf-Einsatz vorweisen. Lediglich beim 1:0-Sieg über den VfL Bochum wurde er eingewechselt und stand für 24 Minuten auf dem Platz.

Das Finale der Frauenfußball-Europameisterschaft 2021 wird im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen. Das teilte der englische Verband FA am Mittwoch mit. Bei dem Kontinentalturnier im Juli in zwei Jahren wird in insgesamt neun Stadien in acht Städten gespielt. Brighton & Hove, Milton Keynes, Sheffield, Southampton, Wigan, Manchester, Rotherham und London (mit dem Wembley-Stadion und dem Brentford Community Stadium) sind die Spielorte. Gastgeber England ist automatisch qualifiziert, Deutschland trifft in der Qualifikation auf die Ukraine, Irland, Griechenland und Montenegro. Das Wembley-Stadion in London ist auch Schauplatz des Endspiels der Männer-Europameisterschaft 2020.

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