Frauen zittern sich ins Halbfinale

von Redaktion

Antwerpen – Die deutschen Hockey-Damen sind ihren männlichen Kollegen bei der EM in Belgien ins Halbfinale gefolgt. Im letzten Gruppenspiel gegen Irland war allerdings ein hartes Stück Arbeit nötig, ehe mit dem 1:1 (1:1) gegen den Verfolger der nötige Punkt zum Weiterkommen gesichert war.

Pia Maertens (8. Minute) brachte die DHB-Damen früh in Führung, doch nach dem Ausgleich durch Sarah Hawkshaw (22.) fehlte den Iren lediglich ein Treffer. Deutschland (5 Punkte) geht als Gruppenzweiter hinter England (7) in die Vorschlussrunde.

„Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht“, sagte Spielführerin Janne Müller-Wieland selbstkritisch. In der Tat: Die DHB-Damen hatten es sich selber zuzuschreiben, dass es für sie am Ende eine Zitterpartie wurde. Zu dem Pech, als Hannah Gablac und Kira Horn (22.) innerhalb von wenigen Sekunden erst den linken und dann den rechten Pfosten trafen, kam auch Unvermögen.

Acht Strafecken blieben ungenutzt. Und zu allem Überfluss scheiterte Nike Lorenz mit einem Siebenmeter an der irischen Torfrau (56.). Am Ende kamen die DHB-Damen aber auch im 14. Anlauf in ein EM-Halbfinale. „Und darüber sind wir nun erst mal froh“, meinte Janne Müller-Wieland erleichtert.  dpa

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