Zum Abschied ein Appell

von Redaktion

Rauball wirbt um Einheit im deutschen Fußball

Berlin – Reinhard Rauball hat in seiner Abschiedsrede als Ligapräsident vor den Delegierten der 36 Proficlubs zur Einheit im deutschen Fußball aufgerufen. „Bei allen Unterschieden zwischen Ligen, Clubs und gerade auch mit dem DFB ist unbestreitbar, die Einheit steht nie zur Diskussion“, sagte der 72-Jährige bei der gestrigen Generalversammlung der DFL in Berlin.

„Seriosität, Stabilität und auch Erfolg werden Markenzeichen des deutschen Fußballs sein. Fußball bleibt Volkssport“, so Rauball in seiner rund 15-minütigen Rede, für die er von den Club-Vertretern mit Standing Ovations bedacht wurde. Als Beispiel der gemeinsamen Stärke über Einzelinteressen hinweg nannte Rauball die solidarische Entscheidung gegen Pläne einer Champions-League-Reform durch Europas Spitzenclubs in diesem Jahr.

Rauball gibt den Posten als Ligapräsident nach zwölf Jahren auf. Das Amt wird im Zuge der DFL-Strukturreform nicht neu besetzt. Künftig führt der Chef der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, auch als „Sprecher des Präsidiums“ die Interessenvertretung des Profi-Fußballs. Rauball will Präsident von Borussia Dortmund bleiben. „Mein Amtsverständnis war nie Show und schon gar nicht One-Man-Show“, sagte Rauball, der von den Deligierten der 36 Profi-Clubs zum DFL-Ehrenpräsidenten ernannt wurde.  dpa

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