Koch bleibt im Amt

von Redaktion

Weiter BFV-Chef, auch wenn Aufgaben bei FIFA/UEFA kommen

Oberhaching – DFB-Vizepräsident Rainer Koch gilt als derjenige Mann, den der Deutsche Fußball-Bund im Rat des Weltverbandes FIFA und im Exekutivkomitee der UEFA platzieren will, um nach dem Rückzug von Reinhard Grindel in den höchsten Gremien von FIFA und UEFA wieder vertreten zu sein. Der Nominierungsvorschlag muss durch Beschluss des neuen DFB-Präsidiums erfolgen, das am 27. September gewählt werden soll. Der designierte DFB-Präsident Fritz Keller, das ist klar, wird keine internationalen Aufgaben wahrnehmen.

Sollte Koch antreten oder nominiert werden, würde der 60-Jährige sein Amt als Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, das er seit 2004 inne hat, nicht aufgeben. Die regionale Verwurzelung sei Voraussetzung, um seine Position im DFB mit Zuständigkeit für die Amateure zu behalten.

Den BFV sieht er auch als wegweisend für Entwicklungen im DFB. Eine Ausgliederung des Wirtschaftsbetriebes, wie beim DFB nun auf der Agenda stehend, habe er in Bayern bereits 2007 initiiert. gük

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