der Trinkpause

von Redaktion

Berlin – Die Gäste genossen den „perfekten Abend“, wie Wolfsburgs Kapitän Joshua Guilavogui betonte. Hertha BSC dagegen muss nach dem schmerzvollen 0:3 gegen den VfL erst einmal klären, warum die Heimpremiere von Trainer Ante Covic so brutal gegen die Wand gefahren wurde. „Es wird drauf ankommen, dass wir analysieren, woran es gelegen hat und das beim nächsten Mal besser machen“, erklärte Dodi Lukebakio, der 20-Millionen-Euro-Einkauf, nach seinem ersten Spiel für Hertha im Olympiastadion.

Die Ereignisse nach 18 Sekunden und acht Minuten später waren Schlüsselszenen. Erst zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann nach einer Aktion von Guilavogui gegen Ondrej Duda auf den Elfmeterpunkt, nahm diese Entscheidung aber nach Video-Beweis zurecht zurück. Dann gab der Referee ohne nochmalige Kontrolle Strafstoß für den VfL. Wolfsburgs Wout Weghorst, stellte die Partie auf Sieg (9.).

Durch welche ungewöhnlichen Situationen ein Spiel eine neue Richtung bekommen kann, veranschaulichte Wolfsburgs Coach Oliver Glasner. Der Schiedsrichter hatte nach der besten Hertha-Phase, in der der VfL schwindlig gespielt wurde, bei Temperaturen an der 30-Grad-Grenze eine Trinkpause verordnet. Das sei ein Glück gewesen, gab Trainer Glasner zu: „Da haben wir zwei, drei Kleinigkeiten korrigiert. Dann haben wir die Sache in den Griff bekommen und wurden später immer gefährlicher im Konter..“ Die Treffer von Josip Brekalo (82.) und Jerome Roussillon (90.) besiegelten den dritten VfL-Sieg im dritten Pflichtspiel.  dpa

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