Dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung für einen Bundesligaprofi und Nationalspieler essenziell ist, weiß Timo Werner natürlich ganz genau. Und doch gönnt sich der 23 Jahre alte Angreifer vom Bundesligisten RB Leipzig ab und auch eine kleine kulinarische Sünde. „Die Woche hat sieben Tage. Wenn ich an fünf Tagen achtsam bin, muss es möglich sein, sich an den anderen zwei Tagen auch mal was zu gönnen“, sagte Werner in einem Interview der Zeitung „Die Welt“. Er könne nur schwer ganz auf Fast Food verzichten. „Ich weiß, wie bedeutsam es ist, sich gesund zu ernähren. Aber wenn ich einen freien Tag habe, möchte ich nicht auch an diesem Tag Dinkelnudeln essen. Dann gehe ich auch gern mal einen Döner essen oder in ein Burger-Restaurant“, sagte Werner. Es sei wichtig, „dass man seinem Körper etwas Gutes tut, aber auch seiner Seele. Mir hilft diesbezüglich da auch ein Cheeseburger“, sagte der Nationalspieler, der am Freitag gegen die Niederlande gebraucht wird.
Auf dem Weg zum Ticket für die EM 2021 in England müssen die deutschen Fußballerinnen ihre wohl härteste Prüfung bestehen. Vor dem zweiten Qualifikationsspiel heute (16 Uhr/ZDF) in der Ukraine warnte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg: „Das ist ein Gegner, der uns physisch und fußballerisch sehr fordern wird.“ Seit Sonntag, einen Tag nach dem 10:0-Auftaktsieg gegen Montenegro, bereitet sich der Rekordeuropameister in Lwiw (Lemberg) auf das Duell vor.
Die Polizei hat nach dem jüngsten Nazi-Skandal beim Heimspiel des Zweitligisten Dynamo Dresden gegen den FC St. Pauli (3:3) Ermittlungen gegen zwei Ordner aufgenommen. „Es wird wegen der Verwendung von verfassungswidrigen Symbolen ermittelt“, teilte die Polizei mit. Die Ordner hatten sich zu Beginn des Spiels geweigert, Deutschland-Banner am Gäste-Block zu entfernen. Daraufhin wurden die Männer laut Club-Mitteilung „nach einer nicht umgesetzten Anweisung konsequent vom Dienst freigestellt“. Die Männer zogen ihre Westen aus und zeigten sich in der Folge im Fanblock in T-Shirts mit der Aufschrift „3. Division für Sicherheit des deutschen Volkes“. Darüber war ein Totenkopf abgebildet, der als Symbol der einstigen 3. Panzer-Division der SS gilt.
Der zum FC Bayern gewechselte Michael Cuisance hat bei Borussia Mönchengladbach kaum Freunde hinterlassen. Nach Manager Max Eberl und Trainer Marco Rose fand nun auch Weltmeister Christoph Kramer deutliche Worte für das erst 20 Jahre alte französische Talent. Man setze seinen Wechselwunsch „nicht mit Forderungen um oder trainiert mit offenen Schuhen, um seine Unzufriedenheit zu zeigen. Das gehört sich einfach nicht““, kritisierte Kramer bei Sky.