Er sorgte für den großen Gesprächsstoff bei der vergangenen Jahreshauptversammlung des FC Bayern. Die kritische Wortmeldung von Johannes Bachmayr hatte den nun scheidenden Präsidenten Uli Hoeneß so sehr in Rage gebracht, dass er die Sache kürzlich noch einmal kommentierte: „Ich habe unmittelbar nach der Hauptversammlung mal vor gehabt, den Herrn Bachmayr anzurufen. Dann habe ich es aber doch verworfen und bin eigentlich froh, dass ich es nicht gemacht habe, weil ich in der Zwischenzeit weiß wer dahinter steckt, hinter der Kampagne, und deshalb habe ich keinen Sinn darin gesehen, mich mit diesen Leuten auseinander zu setzen.“ Darauf hat der 34-jährige Steuerrechtler aus Moosen gestern Abend mit einer Klarstellung reagiert: „Ich, sowie meine Wortmeldung, sind kein Teil einer Kampagne oder Gruppierung. Ich bin und war zu keiner Zeit von außen gesteuert. Ich habe meine Wortmeldung selbständig, auf eigenen Antrieb hin und ohne Rücksprache mit Dritten verfasst und vorgetragen. Die Behauptungen von Herrn Hoeneß verärgern mich entsprechend. Vielmehr würde es mich freuen, wenn Herr Hoeneß sich zum Inhalt der Wortmeldung äußern würde, anstatt Verschwörungstheorien in Verbindung mit meiner Person zu verbreiten. Ich habe volles Verständnis, dass Herr Hoeneß nicht den direkten Austausch mit mir sucht. Dies war nie meine Erwartungshaltung. Der Rückzug von Herrn Hoeneß hat mich überrascht. Persönlich begrüße ich jedwede Weiterentwicklung des FC Bayern und verfolge dies mit Spannung.“ pir