Der 1. FC Köln will in Zukunft den 2014er-Weltmeister Lukas Podolski, der zurzeit bei Vissel Kobe in Japan spielt, in das Klubgeschehen einbinden. Das deutete der designierte FC-Präsident Werner Wolf im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ an: „Er will zum FC zurückkehren. Die Tür steht offen, natürlich wollen wir ihn für eine Zusammenarbeit gewinnen.“ Das Kölner Eingewächs solle sich überlegen, „in welche Richtung er gehen will. Das Leben nach der Karriere ist ein langes, das muss er schon genau und langfristig planen“, so der 62-Jährige. Wolf stellt sich für Podolski eine Rolle im Umfeld des Klubs vor: „Ja, aber er muss mit dieser auch glücklich werden und sie länger ausfüllen. Wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, ihn nicht einzubinden. Lukas ist der Weltstar, der uns überall Türen öffnen kann.“ Podolski ist schon jetzt, wenn der Kalender der japanischen Liga es zulässt, regelmäßig in Köln, wo er auch unternehmerisch tätig ist: mti Eisdiele, Dönerbude und einem Geschäft, in den Mode seiner Marke „Straßenkicker“ verkauft wird.
Der Bundesligist VfL Wolfsburg und der Zweitligist Darmstadt 98 sind von der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die hohe Qualität ihres Stadionrasens mit dem „Pitch of the Year“ ausgezeichnet worden. Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußballangelegenheiten & Fans sowie Mitglied der Geschäftsleitung, und Harald Nonn, Vorsitzender des Deutsche Rasengesellschaft e.V., überreichten den Award an die Greenkeeping-Verantwortlichen der jeweiligen Klubs. In der Bundesliga ging Platz zwei an Borussia Dortmund, Dritter wurde Borussia Mönchengladbach. In der 2. Bundesliga belegt Jahn Regensburg Platz zwei, Dritter wurde Arminia Bielefeld. Die Übergabe des Awards fand am Rande des zwölften Informationstreffens für Greenkeeper der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga in Dortmund statt.
Für den ausgemusterten Caiuby gibt es keine Chance auf ein Comeback beim FC Augsburg. „Caiuby ist nicht in Augsburg, und es ist kein Verein auf uns zugekommen, der Caiuby verpflichten wollte. Von daher wird sein Vertrag nächsten Sommer auslaufen“, sagte Manager Stefan Reuter der „Augsburger Allgemeinen“. Auf die Frage, ob es für den brasilianischen Offensivspieler, der immer wieder für Skandale abseits des Platzes gesorgt hat, ein Zurück zum FCA gebe, antwortete Reuter unmissverständlich: „Nein, gibt es nicht.“
Die deutschen Nationalspielerinnen Dzsenifer Marozsan und Sara Däbritz sind für die Top-Elf des Weltverbands FIFA und der Spielergewerkschaft FIFPro nominiert. Die Mittelfeldspielerinnen gehören wie US-Superstar Megan Rapinoe und die Brasilianerin Marta zu einer 55-köpfigen Vorauswahl.