Eintracht Frankfurts neuer Stürmer André Silva hat das enorm große Interesse des Bundesligisten als Grund für seinen Wechsel angeführt. „Frankfurt hat sehr viel Interesse an mir gezeigt. Ich bin 23, und es ist an der Zeit zu wachsen. Das ist eine Herausforderung für mich und ich freue mich sehr, hier zu sein“, sagte der Portugiese gestern in Frankfurt. Bei seiner Vorstellung zeigte sich der Nationalspieler gleich in seiner neuen Spielkleidung und trug sein Trikot mit der Nummer 33. Mit der Bundesliga habe er sich schon vor seinem Wechsel nach Frankfurt befasst, bekundete der Stürmer. Silva, der im Tausch für Ante Rebic für zwei Jahre auf Leihbasis vom italienischen Topclub AC Mailand zu den Hessen kommt, blickt seinem Pflichtspieldebüt nach der Länderspielpause mit Vorfreude entgegen.
Bundesligist Union Berlin hat Perspektivspieler Leo Oppermann (18) unter Vertrag genommen. Der U19-Schlussmann aus dem clubeigenen Leistungszentrum erhielt bei den Eisernen einen Lizenzspielervertrag bis Juni 2020 mit der Option für ein weiteres Jahr. Oppermann kam vom Berliner SC zu den Köpenickern und trainiert seit Saisonbeginn regelmäßig mit der Profimannschaft.
Beim krisengeschüttelten Drittligisten Chemnitzer FC ist Cheftrainer David Bergner auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden worden. Außerdem legte Geschäftsführer Thomas Sobotzik sein Amt nieder. Offensichtlich ziehen Bergner und Sobotzik Konsequenzen aus den Anfeindungen in den vergangenen Wochen. Die sportliche Situation soll bei den Entscheidungen nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Aus den ersten sieben Saisonspielen holte der CFC nur drei Punkte und ist Tabellenvorletzter. Das Training und die Betreuung der Profimannschaft übernehmen vorerst Co-Trainer Sreto Ristic, Assistent Christian Tiffert und Torwart-Trainer Marcel Höttecke. Bis zur Bestellung eines neuen Geschäftsführers, längstens jedoch 15. September, wird Sobotzik seine Aufgaben nach Vorgaben der Gesellschafterversammlung ausführen. Diese Regelung diene der Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit.
Pfarrer und Imame treffen sich am kommenden Montag in Berlin zu ihrem 14. interreligiösen Fußballspiel. Das mittlerweile traditionelle Match findet in diesem Jahr in der Sportanlage in der Stralsunder Straße im Berliner Wedding statt, wie die evangelische Landeskirche am Mittwoch ankündigte. Der Schiedsrichter kommt vom jüdischen Sportverein TuS Makkabi. Im vergangenen Jahr hatten die Imame 2:1 gewonnen, 2017 die Pfarrer mit 3:2. Veranstalter sind der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg, das Berliner Missionswerk, die Initiative Berliner Muslime, die Islamische Föderation in Berlin, die Anglikanische Kirche zu Berlin sowie der Berliner Fußball-Verband.