Frankfurt – Lange musste Simone Boye auf ihren ersten Pflichtspieleinsatz für den FC Bayern warten, dann ging alles ganz schnell.
Bereits nach 17 Minuten erzielte die dänische Nationalspielerin ihren ersten Treffer für ihren neuen Verein, es war das zwischenzeitliche 2:0 im Pokalspiel der Bayern-Frauen am Samstag bei Regionalligist Eintracht Frankfurt. Die 27-jährige Abwehrspielerin war bereits im Winter nach München gewechselt, eine Verletzung hatte aber einen früheren Einsatz verhindert. „Wir mussten gewinnen, was uns auch souverän gelungen ist und uns sehr freut“, sagte Boye nach dem 5:0 in Frankfurt: „Ich bin sehr glücklich, endlich wieder 90 Minuten durchgespielt zu haben. Ein Tor zu schießen ist natürlich auch immer etwas Besonderes. Aber auch ich habe noch Punkte, an denen ich arbeiten muss. Die Freude, wieder zurück zu sein und durchzuspielen, überwiegt aber.“ Die Flanke zu Boyes Treffer kam von einer anderen Debütantin, die australische Stürmerin Emily Gielnik wurde Ende August vor der Länderspielpause verpflichtet. Erstmals in der Startelf stand Nationalspielerin Carolin Simon, die mit einem Distanzschuss das 3:0 (38.) erzielte. Ein Doppelpack schnürte Stürmerin Mandy Islacker (7., 73.), für den Endstand sorgte die eingewechselte Nicole Rolser (87.). Ihr Pflichtspieldebüt gab auch Torhüterin Carina Schlüter, die in Pokalspielen Laura Benkarth ablöst.
Nach dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale geht es für die Bayern-Frauen bereits am Mittwoch mit dem 16tel-Final-Hinspiel in der Champions League in Göteborg weiter, am Sonntag steht dann das Bundesliga-Heimspiel gegen Leverkusen im Grünwalder Stadion (14 Uhr) an. cs