IN KÜRZE

DTB-Riege gewinnt Länderkampf

von Redaktion

Galopp

Keine Revanche für Ourasi am Sonntag auf der Galopprennbahn in Riem: Obwohl die Stute von Trainer Erich Pils als Favoritin in den großen Ausgleich IV gegangen war, gingen ihre Ambitionen im strömenden Regen buchstäblich unter. Während für die Lokalmatadorin nur Platz sieben blieb, profitierte ein anderes Münchener Pferd vom weichen Boden: So setzte sich die von Werner Glanz trainierte Lady Vivian überlegen mit neun Längen Vorsprung durch und feierte damit den zweiten Sieg in Folge. Manche Galopper kommen mit dem nassen Untergrund eben zurecht, andere nicht. Und noch ein Riemer Stall machte sich die außergewöhnlichen Bedingungen zunutze. Mit Soho und Open Sea gelang Trainerin Sarah Steinberg ein Doppelerfolg. Jeweils im Sattel: Jockey Rene Piechulek.  cw

Volleyball

Trotz der starken Vorstellung der deutschen Volleyballerinnen bei der Europameisterschaft ist Bundestrainer Felix Koslowski bezüglich der Olympia-Qualifikation alles andere als zuversichtlich. „Die Konkurrenz in Europa ist sehr, sehr groß. Man spricht davon, dass die Qualifikation für die Olympischen Spiele schwieriger ist, als dort ein gutes Ergebnis zu erzielen“, sagte der 35-Jährige dem Deutschlandfunk. Bei einem kontinentalen Qualifikationsturnier im Januar kämpfen die im EM-Viertelfinale dramatisch gescheiterten Deutschen um den letzten europäischen Startplatz für Tokio 2020. „Das wird noch einmal eine kleine Europameisterschaft. Wir sind Außenseiter“, erklärte Koslowski.

Rad

Der Grand Prix de Fourmies ist für Pascal Ackermann ein gutes Pflaster. Der Profi des Bora-hansgrohe-Teams setzte sich bei dem Eintagesrennen in Nordfrankreich im Schlusssprint durch. Es war der zehnte Erfolg des 25-Jährigen in dieser Saison.

Turnen

Die deutschen Turnerinnen haben ihren letzten Test vor der Heim-WM in Stuttgart (4. bis 13. Oktober) bestanden. Die Auswahl des Deutschen Turner-Bundes (DTB) gewann am Samstag vor 1100 Zuschauern in Worms einen Länderkampf mit 163,80 Punkten vor Belgien (161,25) und den nicht in Bestbesetzung angetretenen Französinnen (161,15). „Wir haben noch einiges zu tun“, resümierte Bundestrainerin Ulla Koch: „Aber wir sind auf einem guten Weg.“ Beste Mehrkämpferin war die WM-Dritte am Stufenbarren, Elisabeth Seitz (Stuttgart), die damit auch die zweite nationale WM-Qualifikation für sich entschied. Hinter der zweitplatzierten Belgierin Aline Friess (54,45) rangierten die Olympiadritte Sophie Scheder (Chemnitz/53,85), die die erste Entscheidung vor zwei Wochen in Stuttgart verletzungsbedingt auslassen musste.

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