Motorsport
Der australische Formel-3-Pilot Alex Peroni hat sich bei seinem schweren Unfall in Monza eine Wirbelverletzung zugezogen. Das teilten er und sein Team Campos Racing mit. Peroni befindet sich im Krankenhaus. Der 19-Jährige war am Samstag in der sogenannten Parabolica über Randsteine gefahren und dabei mit seinem Wagen meterhoch in die Luft katapultiert worden. Das Auto drehte sich mehrfach und krachte auf die Reifenstapel. Im Fangzaun blieb Peroni mit seinem Wagen letztlich liegen. Peroni war aus eigener Kraft und ohne sichtbare äußere Verletzungen in das sogenannte Medical Car gestiegen und nach Untersuchungen an der Strecke in ein Krankenhaus gebracht worden. Er wisse nicht, wie lange die Genesung dauern würde, schrieb Peroni bei Instagram. Die Rennkommissare ließen die Randsteine danach entfernen.
Rudern
Unter dramatischen Umständen hat der deutsche Achter das internationale Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal gewonnen. Begleitet vom Schwächeanfall eines Crewmitgliedes verwies das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) die Konkurrenten aus den Niederlanden und aus Großbritannien auf die Plätze zwei und drei. Nach dem Rennen mussten Christopher Reinhardt (Dorsten) und ein niederländischer Ruderer medizinisch versorgt werden. „Das war das größte Drama, das wir bei diesem Rennen jemals erlebt haben“, sagte Achter-Coach Uwe Bender, „beide Boote sind über das Limit hinausgegangen. Das macht mich sprachlos.“ Eine Woche nach dem WM-Triumph in Österreich übernahm das Team um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) auf der knapp 13 Kilometer langen Strecke zwischen Breiholz und Rendsburg von Beginn an die Führung und baute sie kontinuierlich aus. Im Ziel betrug der Vorsprung zwei Bootslängen. Doch das hohe Tempo forderte seinen Tribut. Schon weit vor dem Ziel kämpften Reinhardt (Dorsten) und ein niederländischer Ruderer mit Kreislaufproblemen. Nach dem Rennen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht.
Radsport
Kaum halbwegs von seinen schweren Sturzverletzungen genesen, ist der britische Radsport-Star Chris Froome erneut im Krankenhaus gelandet. Der viermalige Tour-de-France-Sieger durchtrennte sich bei einem Haushaltsunfall eine Daumensehne mit einem Küchenmesser, die daraufhin in der Klinik geflickt werden musste. „Das ist irgendwie nicht mein Jahr, ich kann 2020 kaum erwarten. Jetzt muss ich ein paar Wochen lang Daumen hoch zeigen“, schrieb der 34-Jährige im sozialen Netzwerk Instagram. Froome hatte erst kürzlich mit leichtem Radtraining begonnen, nachdem er im Juni beim Zeitfahrtraining während der Dauphine-Rundfahrt schwer gestürzt war und sich diverse Knochenbrüche zugezogen hatte.