Hack fühlt sich frei

von Redaktion

Ex-Chef von Greuther Fürth wird 70

Fürth – Im Garten von Helmut Hacks Haus in Vestenbergsgreuth wird ein Zelt aufgestellt. Für all die Gäste, die anlässlich seines 70. Geburtstags heute nach Mittelfranken kommen möchten. Einladungen wurde bewusst keine ausgesprochen. Wer kommt, der kommt eben.

Der Name Hack wird insbesondere mit der SpVgg Greuther Fürth verbunden bleiben. Von einem „gigantischen Lebenswerk“ sprach Oberbürgermeister Thomas Jung, als Hack im Herbst 2018 für 22 Jahre an der Spitze des Clubs nochmals gewürdigt wurde. er war der Vater der Fusion. 1996 schlossen sich die in Trümmern liegende SpVgg Fürth und sein Heimatverein TSV Vestenbergsgreuth zur SpVgg Greuther Fürth zusammen. Der Kaufmann etablierte das „Kleeblatt“ als seriös wirtschaftenden Ausbildungsverein. Schulden waren tabu. 2012 stiegen die Franken sogar erstmals in die Bundesliga auf.

„Ich habe den Luxus, dass ich keine Sorgen mehr habe, wenn ich ins Bett gehe. Ich habe keine Zwänge, ich fühle mich frei“, erzählte Hack, der für sich den perfekten Zeitpunkt zum Abschied aus dem operativen Geschäft gefunden hat: Ich habe meine Entscheidung ganz bewusst getroffen. Mein Leben war rund und ist rund.“  dpa

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