Der neue Club-Chef Werner Wolf will den früheren Nationaltorhüter und scheidenden Vize-Präsidenten Toni Schumacher trotz dessen turbulenten Abschieds bei der Mitgliederversammlung weiter beim Bundesligisten 1. FC Köln einbinden. „Ich gehe davon aus, dass uns das gelingt“, sagte der 63-Jährige nach seiner Wahl zum FC-Präsidenten. Schumacher hatte wie der mit ihm scheidende Vize-Präsident Markus Ritterbach bei der Versammlung einige Spitzen verteilt. Im Gegenzug waren beide von Mitgliedern heftig kritisiert worden. Doch Wolf versprach: „Da bleibt nichts hängen. Das sind Gefühle, die nachvollziehbar sind. Und gram zu sein wegen nachvollziehbarer Gefühle wäre nicht okay.“
Kapitän Niklas Moisander von Bundesligist Werder Bremen sieht in der täglichen Arbeit große Parallelen zwischen seinem aktuellen Trainer Florian Kohfeldt und seinem früheren Coach Louis van Gaal. „Ich sehe viele Dinge, die bei diesen beiden Trainern gleich sind“, sagte der finnische Abwehrspieler in einem Interview des „Weser-Kurier. Kohfeldt habe seiner Meinung nach „eine große Zukunft. “ Der 33-Jährige spielte in der Saison 2008/09 bei AZ Alkmaar in den Niederlanden unter dem spätereren Bayern-Coach van Gaal. Daran werde er jetzt unter Kohfeldt ständig erinnert. „Was er auf dem Platz von uns verlangt, das ist ähnlich. Auch, dass er uns und das ganze Team immer besser machen möchte.“
Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati hat einige der neuen Fußball-Regeln kritisiert und an den Sachverstand seiner Ex-Kollegen appelliert. „Einige Regeln sind okay. Aber wenn man beispielsweise die Gelben Karten gegen die Trainer sieht, ist das eine vollkommen schwachsinnige Regel“, sagte Rafati der „Mitteldeutschen Zeitung“. Seit dieser Saison werden Trainer der beiden Bundesligen nach vier Gelben Karten für ein Spiel gesperrt. „Wir machen Fehler und die Trainer sollen stillhalten. Wenn sie das nicht tun, kommt Farbe ins Spiel. Kommunikation statt Konfrontation ist gefragt“, sagt Rafati.
Bundesliga-Profi Ignacio Camacho vom VfL Wolfsburg bangt nach zwei Operationen am Sprunggelenk um die Fortsetzung seiner Fußball-Karriere. „Er hat permanent Schmerzen“, sagte VfL-Trainer Oliver Glasner. Konkret auf ein vorzeitiges Karriereende angesprochen, sagte der Wolfsburger Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke der „Bild“ zwar: „So weit sind wir nicht. Ignacio bekommt die Zeit, die er braucht.“ Aber er räumte auch ein: „2020 werden wir die Lage zusammen neu bewerten.“ Camacho war im Sommer 2017 vom FC Malaga gekommen. Sein vorerst letztes Bundesliga-Spiel bestritt der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler im September 2018 beim 2:2 gegen Mönchengladbach.