Formel 1
Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (34) glaubt, dass der kriselnde Vierfach-Champion Sebastian Vettel (32) in die Erfolgsspur zurückfindet. „Er ist ein viermaliger Weltmeister, er ist einer der Besten aller Zeiten. Er hat ein großes Selbstvertrauen. Deshalb bin ich mir sicher, dass er schnell zurückkommen wird“, sagte Rosberg. Ferrari-Pilot Vettel hatte in Monza/Italien wiederholt schwer gepatzt und blieb ohne Punkte, während sein junger Teamkollege Charles Leclerc sein zweites Rennen in Folge gewann. Dennoch sieht Rosberg Vettel nicht als dauerhafte Nummer zwei bei der Scuderia. „Der Sieg von Leclerc war natürlich saustark, das hat intern nochmal eine Dynamik ausgelöst. Aber dennoch denke ich, dass beide Fahrer von Ferrari neutral behandelt werden“, sagte der Weltmeister von 2016. Ganz anders bewertet der frühere Formel-1-Fahrer Gerhard Berger die Situation. „Ferrari setzt immer auf den, der die größten Chancen hat und das ist derzeit der Charles. Weil Sebastian keine tolle Arbeit abgeliefert hat. Im Rennen war es wieder so wie oft: Wenn er schon Probleme hat, kommen neue dazu“, sagte Berger dem „Express“.
Tennis
Nur wenige Tage nach ihrer Niederlage im Finale der US Open am Wochenende hat US-Tennisstar Serena Williams (37) auf der New Yorker Fashion Week ihre eigene Modelinie präsentiert – und ihre zwei Jahre alte Tochter Alexis mit auf den Laufsteg genommen. Die sportliche „S by Serena“ Kollektion solle für Frauen sein, die „Angst in Mut und Zweifel in Selbstvertrauen verwandeln“, hieß es bei der Vorstellung der Mode. Nach den Models zeigte sich Williams selbst auf dem Laufsteg, mit Tochter Alexis auf dem Arm. In der ersten Reihe saßen unter anderem TV-Sternchen Kim Kardashian und „Vogue“-Chefin Anna Wintour. Williams hat in ihrer Tennis-Karriere bislang 23 Grand Slam-Titel gewonnen.
Radsport
Der deutsche Straßenrad-Meister Maximilian Schachmann hat seine Teilnahme bei den Weltmeisterschaften in England abgesagt. Das sagte ein Sprecher seines Teams Bora-hansgrohe am Mittwoch. Der 25 Jahre alte Radprofi habe zuletzt einen grippalen Infekt gehabt und deswegen wichtige Trainingstage und Rennen in Kanada zur Vorbereitung verpasst. „Es ist einfach alles um zwei Wochen nach hinten gerutscht“, sagte der Sprecher. Schachmann sei inzwischen ganz gesund und seit dieser Woche auch wieder voll im Training. Er bereite sich auf die anstehenden Eintagesklassiker in Italien vor. Schachmann hatte sich bei der Tour de France durch einen Sturz drei Knochenbrüche in der linken Mittelhand zugezogen und deswegen zwiscchenzeitlich pausieren müssen. Die WM in der britischen Grafschaft Yorkshire ist vom 22. bis 29. September.