Positionskampf

von Redaktion

Der FC Bayern will im Härtetest gegen RB beweisen, dass er noch immer die Nummer eins ist

München – Es herrscht Ruhe beim FC Bayern. Die ist zwar nicht ganz so groß wie vor einem Jahr, als die Münchner unter dem damals neuen Trainer Niko Kovac mit vier Siegen in die Bundesliga-Saison gestartet waren. Allerdings ist der deutsche Rekordmeister nach einem Remis und zwei Siegen auch dieses Mal auf Kurs, auf Platz hinter Leipzig, aber noch vor Dortmund. Doch mit einer Niederlage gegen Tabellenführer RB Leipzig an diesem Samstag könnte es nun schnell vorbei sein mit der bayerischen Harmonie, noch schneller als in der vergangenen Saison.

Kovac sagt, er sei „guten Mutes“ vor dem ersten von insgesamt sechs Partien bis zur nächsten Länderspielpause Anfang Oktober. „Es wird ein heißer Tanz“, ist der Bayern-Coach sicher, der zudem einen „Abnutzungskampf“ beim Aufeinandertreffen in Leipzig erwartet.

Bei einem Sieg wären die Münchner einen Punkt vor dem Emporkömmling aus dem Brause-Imperium, bei einer Niederlage fünf Zähler dahinter – von einem richtungsweisenden Härtetest zu sprechen, ist da nicht falsch. „Jetzt wollen wir uns positionieren“, sagt Kovac der nur auf den frisch operierten Leon Goretzka verzichten muss. Er ließ angesichts dernoch immer sehr großen Auswahl im Münchner Mittelfeld, offen, ob er auf Thomas Müller setzt (wurde am Freitag 30) oder doch mit Philippe Coutinho in der Startelf plant.  es

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