Schmidt und der Funken

von Redaktion

Siegloser FCA hofft gegen Frankfurt auf ein Erfolgserlebnis

Augsburg – Nach dem mauen Saisonstart setzt der FC Augsburg bei der Jagd nach dem ersten Sieg auf eine Trotzreaktion. Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt glaubt Trainer Martin Schmidt fest an das Ende der Acht-Spiele-Sieglos-Serie mit den Schwaben. Die Erinnerung an den 1a-Einstand des Coaches in der Vorsaison just gegen die Eintracht, das Wiedersehen mit dem in Ungnade gefallenen Martin Hinteregger und der Glaube an die eigene Qualität: Mit viel Emotion versucht der FCA, den Abseitsstrend zu stoppen.

Das Rezept am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Europa-League-Starter aus Hessen ist laut Schmidt denkbar einfach. „Ein Erfolgserlebnis. das ist der Funken, den wir brauchen, um zu zünden“, meinte Schmidt angesichts von bislang nur einem Zähler in drei Bundesliga-Partien. Er hatte seine FCA-Zeit einst im April mit einem 3:1-Coup in Frankfurt begonnen.

Jetzt würden „keine Ausreden mehr zählen“, sagte Defensiv-Allrounder Rani Khedira .Neben dem Charakter seines Teams hofft Coach Schmidt auch, dass zuletzt angeschlagene Spieler zur Form finden. Stürmer Alfred Finnbogason könnte erstmals in der Saison von Beginn an auflaufen. Dass Rechtsverteidiger Stephan Lichtsteiner gelb-rot-gesperrt ist, meint Schmidt auffangen zu können – dank der ebenfalls neu geholten Tin Jedvaj oder Marek Suchy.

Dass die Eintracht nun just mit Hinteregger anreist, der lange ein Erfolgsgarant im Abwehrverbund des FCA war, das soll bei Schmidt nicht für Gram sorgen. Der österreichische Nationalspieler hatte Augsburg in diesem Kalenderjahr zweimal nach Verfehlungen in Richtung Frankfurt verlassen.  dpa

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