FUSSBALL IN KÜRZE

Buhmann Neymar als Matchwinner

von Redaktion

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat seinen früheren Trainer Niko Kovac nach dem 1:1 des FC Bayern bei RB Leipzig verteidigt. Zu den taktischen Kniffen von Julian Nagelsmann, mit denen Leipzig nach der Halbzeit deutlich besser ins Spiel fand, sagte Bobic am Sonntag im Sport1-Doppelpass über Bayern-Coach Kovac: „Der Trainer hat doch eingegriffen. Er hat von außen auch etwas gesagt. Aber auch die Spieler müssen selbst erkennen, dass da eine Umstellung stattgefunden hat.“ Man rede beim FC Bayern schließlich „nicht von einer Kreisliga-Truppe“, stellte Bobic fest. Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack sieht in der Kritik an Trainern bei taktischen Fragen ein grundsätzliches Problem. „Da wird zu viel dem Trainer hingeschoben. Die Spieler bekommen heute viel mehr Hinweise als wir damals“, sagte der 42-Jährige.

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona hat eine erfolgreiche Generalprobe für den Champions-League-Auftakt morgen bei Bundesligist Borussia Dortmund gefeiert. Trotz des erneuten Ausfalls von Superstar Lionel Messi wegen einer Wadenverletzung fuhren die Katalanen gegen den FC Valencia mit 5:2 (2:1) ihren zweiten Saisonsieg ein. Gestern nahm der 32 Jahre alte fünfmalige Weltfußballer Messi aber wieder am Mannschaftstraining der Katalanen teil, sodass eine kleine Hoffnung auf einen Einsatz in Dortmund besteht. Durch den Erfolg nach der Führung durch den 16 Jahre alte Teenie-Star Ansu Fati, dem ersten Liga-Treffer des niederländischen Neuzugangs Frenkie de Jong sowie weiteren Toren von Gerard Pique ) und Luis Suarez (2) rückte Barca bis auf drei Zähler an den neuen Spitzenreiter FC Sevilla heran. Die Andalusier profitierten dabei von der 0:2-Niederlage des bisherigen Tabellenführers Atletico Madrid bei Real Sociedad Sebastian.

Geht es nach Neymar, soll das Traum-Comeback des Superstars bei Paris St. Germain nach dem Wechsel-Theater die Kritiker verstummen lassen. „Ich habe deutlich gemacht, dass ich nichts gegen die Fans habe, nichts gegen Paris St. Germain als Verein“, sagte er nach seinem Siegtreffer beim 1:0 gegen Racing Straßburg am Samstag: „Jeder weiß, dass ich gehen wollte. Leider haben sie mich nicht gehen lassen. Das ist das erste und letzte Mal, dass ich darüber reden möchte“, erklärte Neymar und ließ wissen: „Es ist Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“ Der 27-Jährige hatte am 5. Spieltag der Ligue 1 in der Nachspielzeit per Fallrückzieher getroffen – in seinem ersten Spiel für den französischen Meister seit vier Monaten. In der Zwischenzeit hatte er mit seiner Verletzung, Vergewaltigungsvorwürfen und Wechselabsichten für Schlagzeilen gesorgt und wurde bei seiner Rückkehr in den den Prinzenpark von einem Teil der PSG-Anhänger lautstark ausgepfiffen.n und beleidigt.

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