Rummenigge attackiert DFB scharf

von Redaktion

Bayerns Vorstandsvorsitzender sieht Neuer im Stich gelassen

München – Kurz vor dem Anpfiff gegen Roter Stern Belgrad hat Karl-Heinz Rummenigge in der Diskussion um die deutsche Nummer 1 zum Frontalangriff gegen den DFB und Joachim Löw ausgeholt. „Was mir nicht gefällt in der Geschichte, ist das Verhalten des DFB. Da wird nie so richtig Klartext gesprochen. In der Öffentlichkeit lässt man das wabern, und es wird zum Teil auf dem Rücken von Manuel ausgetragen. Das finde ich nicht fair“, sagte Rummenigge bei „Sky“.

Aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern hätte Manuel Neuer mehr „Dankbarkeit“ verdient. In den letzten Tagen ist eine Diskussion um das Tor der deutschen Nationalmannschaft entbrannt. Marc-André ter Stegen hatte sich öffentlich über mangelnde Einsatzzeiten unter Joachim Löw beklagt. Nach der Galavorstellung des Barcelona-Schlussmanns am Dienstag in Dortmund nahm das Thema weiter Fahrt auf.

Zudem berichtet die „Sport Bild“, dass Neuer sehr ernsthaft über einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach der EM 2020 nachdenkt.

Für Rummenigge sind Neuers Rücktrittsgedanken die Konsequenz aus dem Verhalten von Joachim Löw und seinem Stab: „Wenn das stimmen sollte, wird es das Resultat solcher Geschichten sein“, sagte der Club-Chef und ließ wenig später die nächste Spitze in Richtung Löw und dem DFB fallen: „Wir haben einen darüber hinaus gehenden Vertrag und ich denke, dass wir diesen Vertrag in nicht allzu ferner Zukunft verlängern werden. Wir sind dankbar, dass er für Bayern München spielt und wir wissen, welche Qualitäten er hat. Wir fühlen diese Dankbarkeit und ich wünsche mir, dass Deutschland oder die Nationalmannschaft das auch ein bisschen mit einbringen würde.“  mük

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