Moskau – Die Russische Antidoping-Agentur RUSADA zweifelt daran, dass russische Leichtathleten bei der anstehenden WM in Doha unter eigener Fahne an den Start gehen dürfen. „Ich habe Informationen, die ich nicht offenlegen kann. Sie zeigen, dass der russische Leichtathletik-Verband nicht wieder zugelassen wird“, sagte RUSADA-Chef Juri Ganus der Agentur Tass am Freitag. Am Montag (23. September) will der Weltverband IAAF über eine Aufhebung der Sperre wegen des Dopingskandals beraten.
Die IAAF hatte Mitte Juni eine Verlängerung des Ausschlusses des russischen Verbandes RUSAF bestätigt. Der Verband ist nach der Aufdeckung des Skandals um staatlich gelenktes Doping seit 2015 für internationale Wettkämpfe gesperrt. dpa