Das Gänsehaut-Comeback des Beinahe-Invaliden – und alle feiern mit

von Redaktion

2:0 gewann Wolfsburg am Sonntag gegen Ingolstadt – für einen war es der bedeutsamste Sieg seiner Laufbahn: Felix Brückmann, Torhüter der Grizzlys, wehrte alle 17 Ingolstädter Schüsse ab. Nach einer, wie er es formulierte, „langen, harten Zeit. Ich bin ja froh, dass ich überhaupt wieder Eishockey spielen kann.“ Über ein Jahr war daran nicht zu denken, Brückmann musste sich Operationen an beiden Hüften unterziehen, er war der Sportinvalidität nahe.

Nun, am vierten Spieltag der Saison 2019/20, die Rückkehr aufs DEL-Eis. Mit einem Shut-out. Das gegentorlose Spiel ist Brückmanns Spezialität. Er hält den Rekord in der Liga mit vier Zu-null-Spielen in Serie (insgesamt 315 Minuten, im Jahr 2016). Nach seinem also standesgemäßen Comeback wurde er ans Mikrofon von MagentaSport gebeten. Ins Interview platzte die ganze Mannschaft hinein, feierte ihren Torhüter, sodass dem das Headset von den Ohren flog. Für die Fortsetzung des Gesprächs musste der Techniker es ihm wieder aufsetzen.

Brückmann, 28, bilanzierte: „Ich war sofort wieder in meiner Routine. Doch was ich erleben durfte, das war Gänsehaut pur.“  gük

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