Für Geschäftsführer Armin Veh vom Bundesligisten 1. FC Köln hat seine jüngste Schiedsrichterkritik offenbar ein Nachspiel. Wie der „Express“ berichtet, beschäftigt sich der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit den Aussagen des 58-Jährigen nach dem Spiel am vergangenen Samstag beim FC Bayern (0:4). „Wir nehmen uns der Sache an. Wir werden Herrn Veh anschreiben und ihn um eine Stellungnahme bitten“, sagte DFB-Chefankläger Anton Nachreiner: „Wenn wir zu der Bewertung kommen, dass es ein unsportliches Verhalten war, steht eine Geldstrafe im Raum.“ Veh hatte sich an der Leistung von Patrick Ittrich (Hamburg) gestoßen, der den Bayern unter anderem einen Foulelfmeter zusprach und dem Kölner Kingsley Ehizibue in der gleichen Situation die Rote Karte wegen einer Notbremse zeigte.
Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat den ausgeliehenen polnischen Nationalspieler Dawid Kownacki fest verpflichtet. Wie die Rheinländer mitteilten, trat die mit Sampdoria Genua vereinbarte Kaufoption nach dem vierten Einsatz in dieser Saison in Kraft. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft nun bis 2023, die Ablösesumme soll 7,5 Millionen Euro betragen.
Der ehemalige Nationalspieler Andreas Hinkel möchte als Trainer ins Fußballgeschäft zurückkehren. „Mein Plan ist ganz klar, wieder als Trainer zu arbeiten. Das ist das, was mir am meisten Spaß macht“, sagte der 37-Jährige in einem Interview seiner PR-Agentur. Nach dem Erwerb der Fußball-Lehrer-Lizenz hatte er bis Sommer für rund zwei Monate die 2. Mannschaft des VfB Stuttgart trainiert, den Abstieg in die Oberliga aber nicht mehr verhindern können. Dass parallel auch die Profimannschaft der Schwaben in die 2. Liga abgestiegen war, hat für Hinkel Gründe. „Was mir fehlte, war Kontinuität. Es gab keine klare Philosophie, sondern alles ist immer scheibchenweise passiert“, sagte er.
Die Initiative „Anstoß für ein neues Leben“, die Resozialisierungsinitiative der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), ist durch den Europa-Verband UEFA als bestes Breitenfußball-Projekt des Jahres 2019 ausgezeichnet worden. Den Preis überreichte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin in Nyon. Das Ziel ist, die Jugend-Strafgefangenen während der Haftzeit aktiv auf die Zeit danach vorzubereiten. Dabei werden sie beispielsweise zu Trainern und Schiedsrichtern ausgebildet oder nehmen an Musik-Workshops und gewaltpräventiven Programmen teil. Seit dem Jahr 1977 engagiert sich Deutschlands älteste Fußballstiftung in Haftanstalten. Seit 2008 zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit, den DFB-Landesverbänden und weiteren Kooperationspartnern.