Boxen für Menschenrechte

von Redaktion

Wladimir Klitschko hofft auf den WM-Kampf in Saudi-Arabien

Leipzig – Box-Ikone Wladimir Klitschko sieht in dem viel kritisierten WM-Kampf seines Bezwingers Anthony Joshua und Champion Andy Ruiz jr. in Saudi-Arabien auch eine Chance.

„Sicher, Saudi-Arabien steht in der Kritik. Aber wie sagte Nelson Mandela: ‘Der Sport hat die Kraft, die Welt zum Guten zu verändern.’ Ich hoffe, ein Weltereignis wie die Box-WM hilft den Menschen dort, freier leben zu können“, sagte Klitschko der „Bild“-Zeitung.

Am 7. Dezember will Großbritanniens Box-Aushängeschild Joshua in Diriyya, einem Vorort der Hauptstadt Riad, die WM-Gürtel der Weltverbände WBA, IBF und WBO zurückerobern, die er am 1. Juni in New York gegen Ruiz so überraschend verloren hatte.

Damals war der US-Amerikaner Ruiz als Ersatzkämpfer eingesprungen und gewann durch technischen K.o. in der siebten Runde.

Der Schwergewichtsrückkampf zwischen Joshua, der Klitschko 2017 in den Ruhestand geschickt hatte, und Ruiz war vertraglich vereinbart, Gegenwind gibt es trotzdem. So wirft die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zum Beispiel dem autoritären Regime vor, sein „stark angeschlagenes Image über den Sport reinzuwaschen.“ sid

Artikel 5 von 11