Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Weltfußballer Lionel Messi im Spiel gegen den FC Villarreal (2:1) am Dienstagabend hat Ernesto Valverde, Trainer des FC Barcelona, leichte Entwarnung gegeben. „Es ist ein kleines Problem im Adduktorenbereich und als Vorsichtsmaßnahme haben wir entschieden, nichts zu riskieren. Theoretisch ist es nicht mehr, aber wir werden sehen“, sagte Valverde nach dem dritten Saisonsieg der Katalanen am sechsten Spieltag der Primera Division. Messi musste bereits im Laufe der ersten Halbzeit behandelt werden, nach der Pause wurde der 32-jährige Argentinier dann durch den früheren Dortmunder Ousmane Dembele ersetzt. Für Messi, der am Montag zum sechsten Mal als Weltfußballer geehrt worden war, war es der erste Startelfeinsatz in der laufenden Saison, nachdem er sich zuletzt mehrere Wochen mit einer hartnäckigen Wadenverletzung herumgeplagt hatte. „Wenn Messi irgendetwas passiert, halten alle die Luft an, auf dem Platz und auf den Rängen“, sagte Valverde.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat 124 Clubs unterhalb der 3. Liga mit rund zwei Millionen Euro für die Ausbildung künftiger Profis honoriert. Konkret geht es um 70 Spieler, die nach ihrer Förderung bei unterklassigen Vereinen in der Bundesliga und der 2. Liga aufgelaufen sind. Im Vorjahr hat die DFL rund 1,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Zur Saison 2017/18 hatte die DFL die Gelder für die Ausbildungshonorierung erhöht. Die Ausschüttung kommt Vereinen zugute, die an der Ausbildung von Spielern beteiligt waren, welche 2017/18 oder 2018/19 (im Alter von höchstens 23 Jahren) ihren ersten Profivertrag unterschrieben haben und in der Spielzeit 2018/19 zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz gekommen sind. Clubs, die an der Ausbildung zwischen dem 6. und 11. Geburtstag der Spieler beteiligt waren, erhalten 4200 Euro pro Spielzeit. Vereine, bei denen die Spieler in der Zeit vom 12. bis maximal 21. Geburtstag aktiv waren, erhalten 5400 Euro pro Saison.