„Jugend trainiert“ ist mit jährlich rund 800 000 Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung der weltgrößte Schulsportwettbewerb. In jedem Jahr werden drei Bundesfinals ausgetragen: das Winterfinale (in Bayern/Baden-Württemberg), das Frühjahrsfinale und das Herbstfinale (beide in Berlin). Derzeit werden in 19 olympischen und 7 paralympischen Sportarten die besten Schulen Deutschlands ermittelt. Es begann 1969 mit Leichtathletik und Schwimmen, aktuell gehören daneben Gerätturnen, Volleyball, Rudern, Fußball, Handball, Basketball, Skilanglauf, Hockey, Tischtennis, Tennis, Badminton, Beachvolleyball, Golf, Judo und Triathlon sowie Ski alpin und Skisprung zum Programm. Bei „Jugend trainiert für Paralympics“ gibt es Goalball, Rollstuhlbasketball, Tischtennis, Fußball ID, Para-Leichtathletik, Para-Ski nordisch und Para-Schwimmen.
„Der Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia begeistert junge Menschen für den Sport, weckt Freude an der Leistung und wir wissen: Wenn der Funke erst mal übergesprungen ist, bleiben viele ihr Leben lang aktiv.“ Mit diesen Worten eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Montag das Bundesfinale im Berliner Olympiastadion, wo vor 50 Jahren alles begonnen hat. 12 000 Schülerinnen und Schüler feierten anschließend das Jubiläum des Wettbewerbs mit einer bunten Show. Mittendrin auch prominente Olympiasieger, die ihre große Karriere einst mit „Jugend trainiert“ begannen: Michael Groß (Schwimmen), Heike Henkel (Hochsprung), Natascha Keller (Hockey), Jonas Reckermann (Beachvolleyball) und Britta Steffen (Schwimmen).
Das Highlight für die Teilnehmer aus der Region am Herbstfinale 2019 war der Bundessieg der Hockey-Jungs vom Gymnasium München-Nord. Eine starke Leistung zeigten auch die Judo-Mädchen von der St. Ursula-Realschule Lenggries, die Silber errangen, Bronze gab es für das Tennisteam des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar. Die weiteren Platzierungen: Platz sieben für das Wittelsbacher-Gymnasium München im Golf und für die Hockey-Mädchen des Gymnasiums München-Nord, Platz acht für das Isar-Gymnasium München (Schwimmen Jungen) und die Fußballer der Walter-Klingenback-Realschule Taufkirchen, Neunte wurden die Beachvolleyballer des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching und auf Platz 13 landeten die Leichtathleten des Franz-Marc-Gymnasiums Markt Schwaben (WK III Jungen). Die bayerischen Teilnehmer holten insgesamt zwei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen.