Der Deutsche Leichtathletik-Verband geht trotz vieler Ausfälle von Athleten mit Optimismus in die WM in Doha/Katar. „Wir trauern den Athleten nach, die nicht hier sind, aber ich bin überzeugt: Die, die hier an den Start gehen, die werden performen“, sagte DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska. Zu den verletzten Athleten zählen auch eine Reihe von Medaillengewinnern der EM 2018 und der WM 2017 wie die Mehrkämpfer Carolin Schäfer, Artur Abele und Rico Freimuth sowie der Ex-Weltmeister David Storl. Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit seien eine Herausforderung, aber kein Hindernis. „Die Bedingungen sind für alle gleich. Wir sind darauf mental eingestellt. Die Athleten sind gut drauf eingestellt“, so Gonschinska.
Unstimmigkeiten ausgeräumt, voller Fokus auf die WM: Diskus-Olympiasieger Christoph Harting (29) geht laut DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska und Chefbundestrainer Alexander Stolpe mit vollem Elan in die Titelkämpfe der Leichtathleten in Katar. „Ich glaube, dass er sehr motiviert an den Start gehen wird“, sagte Gonschinska, der Harting im Anschluss an die deutschen Meisterschaften in Berlin zum Krisengespräch gebeten hatte: „Wir haben unsere Kritikpunkte eingebracht, er hat sie nachvollzogen.“ Anfang August hatte Harting seinen Start in Doha offen gelassen, mit despektierlichen Äußerungen über die deutschen Meisterschaften für Aufsehen gesorgt und den Verband kritisiert.