Das sportliche Führungstrio von Borussia Dortmund hat Nationalspieler Marco Reus als Spielführer des BVB mit deutlichen Worten den Rücken gestärkt. „Marco Reus ist unser Kapitän, und er bleibt unser Kapitän“, sagte Manager Michael Zorc. „Es gibt keinen Grund, aber auch überhaupt keinen Grund, daran etwas zu ändern.“ Zorc ordnete das Ganze als reines Medienthema ein und fügte an: „Da können Sie schreiben, so viel sie wollen.“ Einem Journalisten warf er eine „nassforsche Art“ vor.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat das restliche Bundesliga-Jahr terminiert und dem FC Bayern bis zur Winterpause dreimal am Samstagnachmittag angesetzt. Das Team von Trainer Niko Kovac spielt am 14. Spieltag bei Borussia Mönchengladbach (7. Dezember), am 15. Spieltag gegen Werder Bremen (14. Dezember) und am 17. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg (21. Dezember) jeweils am Samstag um 15.30 Uhr, wie die DFL mitteilte. Dazwischen gibt es noch eine Englische Woche.
Im Kampf gegen den Rassismus im Fußball will Italien in den Stadien stärker auf Technologie setzen. „Wir müssen den Mut haben, auch unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen“, sagte der neue italienische Sportminister Vincenzo Spadafora. Mit seinen Aussagen bezog er sich auf Videoüberwachungssysteme, mit denen die Gesichter der Besucher vor dem Stadioneintritt aufgenommen werden. Fans, die rassistisch auffällig werden, sollen sofort erkannt werden. Spadaforas Vorschlag fand auch bei Giovanni Malago, Präsident des Olympischen Komitee Unterstützung. „Man muss die Klubs in die Lage versetzen, Technologie zu nutzen, die die Kontrolle der Fans ermöglicht. Ich schätze Spadaforas Linie und hoffe, dass es bald zu konkreten Fakten kommt“, sagte Malago.