Endlich auf Augenhöhe

von Redaktion

Haching freut sich auf Punktspiel beim FCI

Unterhaching – Der SpVgg Unterhaching würde heute schon ein Remis beim FC Ingolstadt reichen, um die Tabellenführung in der 3. Liga zu übernehmen. Für Trainer Claus Schromm nur ein netter Nebeneffekt: „Das Spiel zeigt die Schnelllebigkeit im Fußball. In den letzten Jahren durften wir nur Testspiele bei den höherklassigeren Ingolstädtern bestreiten und dies auf einem Nebenplatz, jetzt steht für mich das Debüt im Stadion auf dem Programm.“ Der Coach zeigt Respekt vor dem Ex-Bundesligisten: „Sie hatten zuletzt eine kleine Delle, sind aber hochkarätig besetzt. Wir wollen uns weiter durchbeißen, haben aber keinen Druck.“

Auch die lange Verletztenliste bringt Schromm nicht aus der Fassung: „Es fallen weiter viele Stammspieler aus, wir sind aber breiter aufgestellt und können eine starke Formation auf das Feld bringen.“ Auf Bandowski, Hagn, Welzmüller, Endres und Marseiller muss Schromm sowieso verzichten, jetzt hat es auch noch den Ex-Löwen Moritz Heinrich (Schulterprellung) erwischt. Dafür kehrt Markus Schwabl in den Kader zurück; Sascha Bigalke, zuletzt aus taktischen Gründen nur Ersatz, steht zudem vor einem Startelf-Comeback. Im Angriff sind weiter Dominik Stroh-Engel und Felix Schröter erste Wahl, Stephan Hain steht als Joker zur Verfügung: „Er muss sich nach der langen Verletzungspause noch gedulden“, sagt der Trainer.

Präsident Manfred Schwabl ist derweil mit positiven Gefühlen vom DFB-Bundestag zurückgekehrt: „Mit Fritz Keller haben wir einen bodenständigen Präsidenten gewählt“, sagte Schwabl zufrieden. KLAUS KIRSCHNER

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