Hernandez: Wieder das Problem-Knie

von Redaktion

Paderborn – Lucas Hernandez erneut als Sorgenkind: Der Rekordeinkauf des FC Bayern, im Sommer für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid verpflichtet, musste beim Auswärtssieg in Paderborn nach der ersten Halbzeit angeschlagen in der Kabine bleiben. Betroffen ist das rechte Knie, eine genaue Diagnose steht noch aus. Offenbar hat es den Franzosen aber nicht schlimm erwischt.

Was war passiert? Linksverteidiger Hernandez, 23, musste kurz vor dem Pausenpfiff einen gefährlichen Paderborner Angriff verteidigen. Nach der Aktion blieb der Franzose am Boden sitzen. Derweil pfiff Schiedsrichter Felix Zwayer zur Pause. Hernandez signalisierte Teamarzt Dr. Peter Ueblacker, dass er ein Problem am rechten Knie habe, deutete ein Wegknicken an. Alphonso Davies ersetzte den Angeschlagenen nach dem Wiederanpfiff.

Hasan Salihamidzic erklärte: „Lucas hat ein bisschen gespürt. Mal sehen, was die Ärzte sagen.“ Ausgerechnet das rechte Knie – es machte dem Franzosen schon zu Madrider Zeiten immer wieder Probleme, im Dezember 2018 setzte ihn eine Innenbanddehnung außer Gefecht. Im Februar dann riss das Innenband komplett, diagnostiziert wurde das aber erst im März beim Medizincheck in München anlässlich des nahendes Wechsels zum FC Bayern. Hernandez unterzog sich – in Absprache mit Atletico – umgehend einem Eingriff bei Dr. Christian Fink. Beim Innsbrucker Experten ließ sich jüngst auch Leroy Sané operieren.

Hernández machte seine Reha nach der erfolgreichen OP in München, stieg im Trainingslager am Tegernsee ins Mannschaftstraining ein. In bisher sechs Ligaspielen stand Hernandez fünf Mal in der Bayern-Startelf, jetzt droht eine Pause.

Immerhin: David Alaba stand nach Muskelfaserriss gegen Paderborn wieder im Kader, wurde aber noch geschont. Ein Hernandez-Ersatz stünde im Zweifelsfall also parat.  lop

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