Nach zehnmonatiger Pause öffnet das Löwenstüberl am morgigen Dienstag wieder seine Holzür. Wir sprachen mit dem neuen Pächter Benedikt „Bene“ Lankes, 32, über Last und Lust, die so ein Traditionsbetrieb mit sich bringt.
Herr Lankes, der Ausschank mit Musik vor dem Lautern-Spiel war ein voller Erfolg. Ist auch in der Wirtschaft alles bereit für die morgige Eröffnung?
Ja, und ich bin ziemlich stolz, dass alles rechtzeitig fertig geworden ist. Meine Freundin, ihre Eltern und meine Eltern, wir haben alle zusammengeholfen. Die Gäste dürfen gespannt sein und sich freuen. Der Grundcharakter des Stüberls bleibt erhalten, keiner wird sich fremd fühlen. Aber ich habe aus vielen Gesprächen gehört, dass die Leute nach frischem Schwung lechzen.
Sie sind gelernter Koch, betreiben auch das Lokal „Thomi’s Kuchl“ in Perlach. Wie oft wird man Sie im Stüberl sehen?
Sehr oft. Das Stüberl wird mein Mittelpunkt. Wir sind auch für die Geschäftsstellen-Mitarbeiter da und kümmern uns um das NLZ. Die Arbeit wird uns nicht ausgehen.
Und die Schinkennudeln?
Oh mei, ich kann’s schon nimmer hören. Keine Angst, auch die wird’s geben. Aber ich bin nicht die Christl (Vorgängerin als Löwenstüberl-Wirtin, Anm. d. Red.), sondern der Bene. Wir haben eine feste Karte und dazu täglich wechselnde Mittagsgerichte. Da ist für jeden was dabei.
Auch eine eigene Löwenwurst soll es geben …
Ja, die hab ich mit einem befreundeten Metzger aus Perlach kreiert. Einen Löwen-Chili-Käsekrainer.
Scharf wie noch nie quasi.
Ja, ganz was Pikantes.
Apropos: Gibt’s getrennte Bereiche für die beiden clubinternen Fan-Lager?
Natürlich nicht. Im Stüberl sind alle gleich. Und so lange er sich anständig aufführt, ist bei mir jeder willkommen.
Interview: Ludwig Krammer