FUSSBALL IN KÜRZE

Neuer, aufgemerkt: ter Stegen mit Assist

von Redaktion

Clément Turpin leitet als Schiedsrichter das Champions-League-Spiel des FC Bayern bei Tottenham Hotspur (Dienstag, 21 Uhr). Beim deutschen Rekordmeister wird sich besonders Thomas Müller an den 37-jährigen Franzosen erinnern – aber nicht gerne: Turpin zeigte dem Münchner in der vergangenen Saison beim 3:3 im Gruppenspiel bei Ajax Amsterdam die Rote Karte. Der Bayern-Angreifer hatte Ajax-Profi Nicolas Tagliafico in der Schlussphase der zweiten Spielhälfte bei einem unbeabsichtigten Tritt am Kopf getroffen. Turpin ahndete die Aktion mit Rot wegen groben Foulspiels. Müller fehlte den Bayern danach beim Achtelfinal-Aus gegen den späteren Titelgewinner FC Liverpool wegen einer Sperre von zwei Partien. Turpin war allerdings auch schon bei einem Sieg der Bayern in Europa Königsklasse im Einsatz, nämlich im Dezember 2016 beim 1:0 im Heimspiel gegen Atlético Madrid zum Abschluss der Gruppenphase.

Um die hoch gesteckten Ziele mit Hertha BSC zu erreichen, würde Investor Lars Windhorst wenn nötig auch weit mehr als die bisher vorgesehenen 225 Millionen Euro investieren. „Wir haben uns dafür keine Beschränkungen auferlegt. Bei Bedarf werden wir auch darüber nachdenken, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, um unsere Ziele zu erreichen“, sagte Windhorst im Interview der „Bild am Sonntag“. Der 42 Jahre alte Unternehmer will mit seinen Investitionen den Berliner Bundesligisten zu einem deutschen und sogar internationalen Spitzenclub machen, der „nicht nur einmal, sondern regelmäßig in Europa mitspielt“. Und zwar in der Champions League. Bisher hat Windhorst mit seiner Firma Tennor Holding für 125 Millionen Euro 37,5 Prozent der Anteile an der Hertha BSC KGaA erworben. Weitere 100 Millionen sollen „in den nächsten vier bis sechs Wochen“ fließen. Dann würde Tennor 49,9 Prozent der Hertha-Aktien halten.

Einen Seitenhieb konnte sich die „Marca“ nach der glorreichen Vorstellung von Marc-André ter Stegen inklusive Torvorbereitung nicht verkneifen. „Ter Stegen ist unentbehrlich und das weiß die ganze Welt, hier“, schrieb das spanische Blatt und ergänzte nach drei Punkten: „Und in Deutschland.“ Kein Gegentor, spektakuläre Paraden, dazu ein Scorerpunkt beim 2:0 des FC Barcelona beim FC Getafe. In der 41. Minute eilte die deutsche Nummer zwei aus ihrem Kasten, stoppte den Ball mit der Brust vor einem Getafe-Angreifer und schlug ihn lang auf Luis Suárez. Der Uruguayer verwandelte die Vorlage zur Führung mit einem Lupfer. Im Torjubel reckte er zum Dank den Arm Richtung ter Stegen. „Das hat mir noch gefehlt“, kommentierte ter Stegen seinen Assist. Im Disput um seinen Status in der DFB-Auswahl hinter Manuel Neuer vom FC Bayern dürfte sich der 27-Jährige bestätigt fühlen in seinem Wunsch nach mehr Einsätzen.

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