Fonsä, würz doch mal!

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Heute spielt Bayern bei Tottenham, und Serge Gnabry will wieder seinen Küchenjubel vorführen. Was die Geste genau bedeutet, ist nach wie vor unklar. Rührt Gnabry um? Würzt er nach? Fehlt Salz? Es scheint sich aber um ein Signal an Teamkoch Alfons Schuhbeck zu handeln. Entweder der Fonsä hat Gnabry für jeden Jubel, der Reklame für den Gewürzladen des Platzl-Fürsten macht, eine Steige Ingwer versprochen. Oder der Stürmer will Schuhbeck sagen: „Fonsä, würz doch mal anständig!“ Sind das Safran-Grießnockerl-Supperl, die Kartoffel-Grieben-Maultascherl oder die Kalbsbackerl, die Schuhbeck den Spielern kredenzt, zu lätschert? Geizt der Fonsä mit seinem teuren afrikanischen Perlensalz, dem groben Kalahari-Wüstensalz oder den indischen Pyramidenflocken? So oder so: Heute muss sich der Großkoch anstrengen, heute brauchen die Bayern Pfeffer im Hintern!

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