Unterhachings Torhüter Nico Mantl wurde erstmals für das deutsche U-20-Nationalteam nominiert. Das 19 Jahre alte Eigengewächs steht im Kader für die Länderspiele gegen Polen in Norderstedt (10. Oktober, 18 Uhr) und in der Schweiz in Biel (13. Oktober, 15 Uhr). „Das macht uns unheimlich stolz und bestätigt seine Entwicklung“, sagte Trainer Claus Schromm: „Der ganze Verein freut sich für Nico, dass er diese tolle Chance bekommt. Das ist die logische Konsequenz für seine guten Leistungen in dieser Saison.“ Der gebürtige Münchner kam 2011 vom Partnerverein FC Deisenhofen in die U-12 der SpVgg Unterhaching und ist seit dieser Saison Stammkeeper. Im August verlängerte Mantl seinen Vertrag bis 2023.
Argentiniens Weltfußballer Lionel Messi wird beim Test gegen Deutschland (Mittwoch, 20.45 Uhr/RTL) in Dortmund definitiv fehlen. Der südamerikanische Dachverband Conmebol lehnte einen Begnadigungsantrag des argentinischen Verbandes AFA ab, die nach der Copa im Juli ausgesprochene Drei-Monats-Sperre gegen den Stürmerstar bleibt unverändert. Der Kapitän der Gauchos hatte nach dem Halbfinal-Aus gegen Gastgeber Brasilien die Conmebol stark kritisiert.
Der frühere DFB–Kapitän Michael Ballack hat sich für eine Abschaffung der „50+1“-Regel ausgesprochen. „Damit alle Vereine die Chance haben, mit dem Tempo mitgehen zu können“, sagte der 43-Jährige im Interview mit der Sport-Bild: „50 plus 1 ist eine Limitierung.“
Nach dem fehlgeschlagenen Raubüberfall auf die Arsenal-Stars Mesut Özil und Sead Kolasinac hat ein Verdächtiger gestanden. In einer Videoschalte sagte der 30-jährige Mann vor dem Gericht von Snaresbrook im Nordosten Londons aus, er habe die Uhren der beiden Fußballer stehlen wollen. Das Urteil soll am 1. November fallen. Ein zweiter 26-jähriger Verdächtiger muss am Freitag vor Gericht.
DFB-Vize Rainer Koch sieht die neue Aufstiegsregelung für die fünf Regionalligen als vorübergehende Lösung an. „Sie gilt nicht für die Ewigkeit. Die Vereine können auf dem DFB-Bundestag in drei Jahren selbst für Abhilfe sorgen, indem sie einen konsensfähigen Änderungsantrag stellen. Alle anderen diskutierten Modelle waren bisher nicht mehrheitsfähig“, sagte der Jurist aus Poing. Der Bundestag hatte vorige Woche beschlossen, dass ab der Saison 2020/21 die Meister der Staffeln West und Südwest direkt aufsteigen. Die Meister der Regionalligen Nord, Nordost und Bayern stellen im Rotationsverfahren einen weiteren Direktaufsteiger. Der vierte Aufsteiger wird in einem Playoff der beiden anderen Gewinner dieser drei Ligen ermittelt.