Doha – Die vom Verletzungspech gebeutelten deutschen Sprinterinnen haben mit einiger Mühe das Finale über 4×100 m erreicht. Das DLV-Quartett um Vize-Europameisterin Gina Lückenkemper kam im zweiten Vorlauf in 42,82 Sekunden auf Platz vier und verpasste damit den zur direkten Qualifikation für den Endlauf (Samstag, 21.05 Uhr MESZ) benötigten dritten Platz. Als eine der beiden zeitschnellsten weiteren Staffeln kam die deutsche Auswahl dennoch in den Endlauf.
Heute hatten wir das Glück auf unserer Seite. Hoffentlich brauchen wir das morgen nicht, sondern zeigen das, was wir können“, sagte Lückenkemper. Ohne die deutsche Jahresbeste Tatjana Pinto, die sich über die 200 m eine Muskelverletzung zugezogen hatte, vermieden Lückenkemper, Lisa-Marie Kwayie (beide Berlin), Yasmin Kwadwo (Leverkusen) und Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) das Vorlauf-Aus um 19 Hundertstel.
Die deutsche Männerstaffel schied hingegen wie schon 2017 im Vorlauf aus. sid