Wien – Mit Hilfe von vielen Medaillengewinnern als Tempomachern will Marathon-Weltrekordler Eliud Kipchoge voraussichtlich an diesem Wochenende den Versuch unternehmen, die Zwei-Stunden-Schallmauer im Marathon zu unterbieten. Die zur Unterstützung angeheuerten 41 Läufer hätten insgesamt 55 Medaillen unter anderem bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen, teilte das britische Chemie-Unternehmen Ineos als Veranstalter gestern mit.
Der Lauf im Wiener Prater wird unter Laborbedingungen auf einem 9,6 Kilometer langen Rundkurs ausgetragen. Beim mehrfachen Wendepunkt sei zur Schonung der Kräfte des 34-jährigen Kenianers eine kleine Steilkurve geschaffen worden. Dadurch seien etwa 13 Sekunden einzusparen, hieß es.
Kipchoge soll heute in Wien eintreffen. Die Veranstalter hoffen darauf, dass die Wetter-Bedingungen am 12. und 13. Oktober den hohen Anforderungen entsprechen. An welchem Tag Kipchoge starten wird, wollen die Organisatoren am Mittwochnachmittag festlegen. Die Startzeit – zwischen 5 und 9 Uhr morgens – werde erst am Tag zuvor festgelegt. Ideal wären eine Temperatur zwischen sieben und elf Grad. dpa