Peiting – Andreas Feuerecker ist Sportler durch und durch. Monatelang bereitete sich der Wallgauer auf seine erste Saison als Kapitän des EC Peiting vor. „Ich hatte mich so drauf gefreut“, sagt der Verteidiger. „Das ist echt blöd gelaufen.“ Feuerecker verletzte sich im ersten Spiel. Das „C“ auf der Brust übernahm Ty Morris – doch gegen Sonthofen verließ auch er das Feld mit schmerzverzerrtem Gesicht. Wie Feuerecker hatte er sich die Schulter ausgekugelt. Wie lange Morris ausfällt, ist noch nicht bekannt.
Feuerecker will bis Ende Dezember wieder auf dem Eis stehen. Bei ihm waren zahlreiche Bänder und die Bizepssehne gerissen. „Fast das volle Programm“, sagt er. Vor einer Woche wurde er operiert. Sein Team absolvierte seitdem drei Spiele. Am Mittwoch unterlag Peiting Memmingen daheim 5:6 nach Verlängerung, am Freitag gewann der ECP 4:3 in Weiden – zwei Tore schoss Morris. Am Sonntag erzielte der Kapitän das 2:2 gegen Sonthofen – und rettete sein Team in die Verlängerung. 30 Sekunden später fuhr Morris vom Feld, hielt sich die Schulter. Der ECP verlor im Penaltyschießen. KATRIN KLEINSCHMIDT