FUSSBALL IN KÜRZE

Fall Modeste: Auch Cannavaro bei Gericht

von Redaktion

Thomas Hitzlsperger, 37, übernimmt wie erwartet den Vorsitz im Vorstand der AG des Zweitligisten VfB Stuttgart. Der fünfmalige Meister bestätigte gestern entsprechende Medienberichte. An der Vertragslaufzeit des bisherigen Sportvorstands (bis 2022) ändert sich nichts. Hitzlsperger wird seine neue Funktion am 15. Oktober übernehmen. „Ich bin echt sehr, sehr glücklich, es ist eine Auszeichnung. Es ist mutig, aber ich fordere auch Mut und muss das vorleben“, sagte der Ex-Profi aus Forstinning. Der 52-malige Nationalspieler und frühere VfB-Kapitän wird künftig die Ressorts Sport, Unternehmensstrategie und Kommunikation verantworten. „Es geht uns um ein selbstbewusstes, aber dennoch bescheidenes Auftreten und um Klarheit im Handeln. Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen, sondern muss sich noch mehr auf seine Stärken besinnen und an manchen Stellen mehr Schwung aufnehmen“, wurde Hitzlsperger in einer VfB-Pressemitteilung zitiert.

Leon Goretzka ist knapp einen Monat nach einer Oberschenkel-Operation ins Lauftraining beim FC Bayern zurückgekehrt. Wie der deutsche Rekordmeister am Dienstag mitteilte, drehte der 24-Jährige an der Säbener Straße erste Runden auf dem Rasen und machte auch Steigerungsläufe. Der Mittelfeldspieler kam in dieser Saison bislang nur im Supercup und in der ersten Pokalrunde zum Einsatz.

Huub Stevens hat eine neuerliche Rückkehr auf die Trainerbank im Profi-Fußball zumindest als unwahrscheinlich eingestuft. „Natürlich denke ich manchmal, du könntest noch, aber ich muss es nicht mehr“, sagte der 65-Jährige im Podcast „Lieber Fußball“ von Sport1: „Natürlich gab und gibt es Angebote. Aber ich will noch etwas vom Leben haben. Das Leben wird immer kürzer und kürzer.“ Daran ändert auch nichts, dass er sich einen Traum in der Bundesliga nicht erfüllen konnte: Den, einmal Borussia Mönchengladbach zu trainieren. „Mein Lieblingsverein früher war Mönchengladbach, damals mit Netzer und den super Spielern, die sie hatten. Schade, dass ich dort nie gearbeitet habe“, sagte Stevens.

Im Zivilstreit zwischen dem Bundesligisten 1. FC Köln und einem Spielerberater um den Transfer von Stürmer Anthony Modeste nach China hat Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro ausgesagt, dass er nicht an den Vertragsverhandlungen beteiligt gewesen sei. Der Kapitän des italienischen Teams bei der WM 2006 sagte aber, dass seiner Ansicht nach ein Berater „eine große Rolle gespielt habe“. Dieser Berater hat den Bundesligisten auf zwei Millionen Euro Provision verklagt. Er behauptet, entscheidend an dem Transfer von den Rheinländern zum FC Tianjin beteiligt gewesen zu sein. Die Kölner bestreiten das.

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