Wenn namhafte Stars bei Bayern plötzlich nicht mehr gefragt sind

von Redaktion

Verlässt Thomas Müller wegen der zu geringen Wertschätzung, die er unter Trainer Niko Kovac beim deutschen Fußball-Rekordmeister erfährt, den FC Bayern wirklich vorzeitig? Es wäre nicht das erste Mal, dass die Münchner zur Überraschung der Fans namhafte oder verdiente Spieler ziehen lassen. Das prominenteste Beispiel war wohl Bastian Schweinsteiger, der nach dem zweiten Jahr unter Pep Guardiola den Rekordmeister 2015 als amtierender Weltmeister und für eine überschaubare Ablösesumme von neun Millionen Euro in Richtung Manchester United verließ. Erst in diesem Sommer kehrte Mats Hummels von München nach Dortmund zurück, weil ihm die angedachte Rolle im Verein – Verteidiger Nummer drei hinter Niklas Süle und Lucas Hernandez – nicht gefiel. Ein anderer Dortmunder, der nach seinem Engagement in München wieder zum BVB zurückkehrte, war WM-Held Mario Götze. Nach drei Jahren war für den Offensivspieler Schluss in München. Unter Trainer Pep Guardiola blühte er nie so auf wie in den Jahren zuvor bei Jürgen Klopp. Für 37 Millionen Euro holte der FC Bayern den Offensivmann, für 22 Millionen transferierten die Münchner ihn nach Dortmund zurück. „Die drei Jahre in München waren fußballerisch und persönlich sehr wertvoll für mich. Davon profitiere ich jetzt immer noch“, sagt Götze heute über seine Bayern-Zeit. Waren es bei Hummels und Götze sportliche Entscheidungen, trennten sich die Wege von Toni Kroos und den Bayern im Sommer 2014 des Geldes wegen. Kroos, frisch gebackener Weltmeister, hätte sich mehr Gehalt gewünscht. Die Bayern lehnten ab und verkauften den Mittelfeldspieler für 25 Millionen Euro an Real Madrid. „Ein Verein muss manchmal harte Entscheidungen treffen – und das war eine harte, vielleicht die falsche“, gestand Präsident Uli Hoeneß jüngst.  bok

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