Zverev beißt sich durch

von Redaktion

Shanghai – Deutschlands Top-Tennisspieler Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Shanghai mit einem Kraftakt das Achtelfinale erreicht. Der 22-Jährige, der offenbar mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, bezwang den Franzosen Jeremy Chardy nach 1:48 Stunden mit 7:6 (15:13) 7:6 (7:3). Sein nächster Gegner ist der Russe Andrej Rublew.

Nach einem Break zum Auftakt hatte Zverev in Durchgang eins lange kämpfen müssen. Alleine der Tiebreak dauerte eine Viertelstunde, ehe Zverev seinen sechsten Satzball nutzte. Kurz zuvor hatte sich der Weltranglistensechste vom Turnierarzt behandeln lassen, bekam u.a. den Puls gemessen.

Im zweiten Satz kämpfte sich Zverev nach einem 3:5-Rückstand zurück ins Match und zeigte sich dort erneut nervenstark. Insgesamt servierte er 21 Asse, bei nur drei Doppelfehlern.

Zverev hatte zuletzt beim ATP-Turnier in Peking gute Form bewiesen und war dort erst im Halbfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ausgeschieden. Der gebürtige Hamburger braucht noch einige gute Ergebnisse, um beim ATP-Finale der besten acht Spieler des Tennisjahres seinen Titel verteidigen zu dürfen. Derzeit belegt Zverev im „Race to London“ Rang acht, hat jedoch mehrere Rivalen im Nacken.

Neben Zverev war in Shanghai auch Jan-Lennard Struff am Start. Der Warsteiner verlor aber sein Auftaktmatch gegen Matteo Berrettini aus Italien.  sid

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