Landet Thomas Müller in Italien?

von Redaktion

Auch aus China soll ein Angebot für den Münchner vorgelegen haben – Kollegen stehen zu ihm

Dortmund – Der FC Bayern ohne Thomas Müller? Unvorstellbar! Zumindest, wenn es nach seinem Münchner Mannschaftskollegen Joshua Kimmich geht, der sagt: „Ich selber kenne Bayern auch nur mit Thomas Müller. Thomas ist eine große Identifikationsfigur, so wie es Schweini oder Philipp Lahm waren. Es gibt fast keinen mehr aus der eigenen Jugend, der es geschafft hat, ein gestandener Spieler zu werden.“

Für Kimmich hat der Parade-Bayer Müller einen sehr großen Anteil daran, „dass der Club da steht, wo er steht“. Dass Publikumsliebling Müller nach der Aussage von Trainer Niko Kovac vor dem Hoffenheim-Spiel („Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen“) mehr denn je Wechselgedanken hegt, kann Kimmich nachvollziehen: „Es ist klar, dass der Thomas unzufrieden ist. Er hat den Anspruch, spielen zu wollen.“

Gleichzeitig lobt der Bayern-Youngster dessen Joker-Qualitäten: „Man muss auch ehrlicherweise sagen, dass er es immer sehr gut macht und uns hilft, wenn er reinkommt. Es ist immer schwierig für den Gegner, Thomas’ Qualitäten zu unterbinden, weil er ein Freigeist ist. Wenn er auf dem Platz steht, weiß man nie, was passiert. Ich kann ihn verstehen. Er hat jetzt fünf Spiele nacheinander auf der Bank gesessen. Das stellt er sich so sicher nicht vor.“

Auf den ersten Blick gibt es derzeit für Müller allerdings keinen passenden Markt im Ausland. Das liegt vor allem an der Höhe seines Gehalts (geschätzt 15 Millionen Euro brutto im Jahr). Doch der „kicker“ berichtet nun, dass es im Sommer bereits ernsthaftes Kauf-Interesse an Müller aus Italien gab. So sollen sich sowohl Inter als auch Stadt-Rivale AC Mailand erkundigt haben. Außerdem soll ein üppiges Angebot aus China vorgelegen haben.

Während ein Abschied nach China mehr als unwahrscheinlich scheint, was vor allem an Müllers unbändigem sportlichem Ehrgeiz liegt, ist ein Engagement des 30-Jährigen in Italien durchaus vorstellbar.

Müller selbst sagt über seine aktuelle Situation: „In den vergangenen fünf Spielen war allerdings ein Trend zu erkennen, der mich nicht glücklich macht. Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir meine Gedanken machen.“  bok

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