Unterschied setzt sich durch

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Am Samstag muss sich herausstellen, ob Thomas Müller beim FC Bayern noch den Unterschied machen kann. Und damit sind wir mitten in der heutigen Folge unserer Rubrik „Die schönsten Fußball-Floskeln“. Dass ein Spieler „den Unterschied machen kann“, ist eine der wichtigsten Binsen des modernen Fußballs. Sie setzt sich auch im normalen Leben immer mehr durch. Schüler kommen nach einer Zwei in Latein stolz nach Hause: „Ich bin ein Kind, das den Unterschied machen kann.“ Markus Söder wird am Wochenende auf dem CSU-Parteitag betonen: „Ich bin ein Parteichef, der den Unterschied macht.“ Ganz wichtig dabei ist eine weitere Floskel: Wer den Unterschied machen will, der muss auch liefern. Nicht jeder Unterschieds-Fußballer liefert heute noch. Früher war das nie ein Problem. Zu einem Wouters oder einem Heynckes konnte man jederzeit sagen: Jan! Josef! Liefer’s!

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