Cool sein in der Hauptstadt

von Redaktion

Da steht er nun, der Christian Streich. Machtlos. Und auch verblüfft. „Da kommsch auf den Platz und alles isch Rauch und Zeugs“, beschrieb der Trainer des SC Freiburg die Gemütslage, in der er sich kurz vor Anpfiff des Spiels bei Union Berlin befunden hatte. „Katastrophe. Hat mich total genervt“, kommentierte er die pyrotechnische Show des Freiburger Anhangs an der Alten Försterei. Er mutmaßte: „Wollten unsere Fans besonders cool sein, weil sie in der Hauptstadt sind? Oder haben sie erwartet, dass Union ein Tor schießt und man es nicht sieht?“

Vielleicht ja das. Tatsächlich ging der Berliner Aufsteiger in der 1. Minute durch Marius Bülter in Führung. Und agierte anschließend souverän und selbstbewusst. Aus Union-Sicht ein „toller Auftritt“ (Trainer Urs Fischer). Abwehrspieler Keven Schlotterbeck kündigte die nächste Großtat an: „Nächste Woche gilt es, die Bayern zu schlagen. Sollen sie kommen!“ So ist es nicht ganz, denn gespielt wird in München, kommen muss Union. Nun gut. „Wir werden mit Schaum vorm Mund hinfahren“,verspricht Schlotterbeck eine „Willensleistung“. gük/ Foto: Contrastphoto

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