IN KÜRZE

Koepfer im Davis Cup

von Redaktion

Rad

Der deutsche Top-Sprinter Pascal Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe) hat auf der vorletzten Etappe der Tour of Guangxi in China zum dritten Mal den 2. Rang belegt. Einen Tag nach dem Verlust seiner Gesamtführung musste sich der Pfälzer nach 212,5 km in Guilin nur dem Kolumbianer Fernando Gaviria (UAE Team Emirates) geschlagen geben. In Phil Bauhaus (4.), Max Kanter (7.) und John Degenkolb (9.) platzierten sich drei weitere deutsche Radprofis unter den besten Zehn. „Ich habe mich im Finale ans Hinterrad von Gaviria geklemmt. Das war keine schlechte Entscheidung, allerdings hatte er die höhere Endschnelligkeit, ich konnte nicht an ihm vorbeiziehen“, sagte Ackermann, Sieger der dritten Etappe.

Handball

Die deutschen Handballer müssen vorerst auf ihren Kreisläufer Patrick Wiencek verzichten. Aufgrund von Knieproblemen hat der Abwehrspezialist des THW Kiel die Reise zum morgigen Länderspiel in Kroatien nicht angetreten, wie Bundestrainer Christian Prokop gestern sagte. „Er unterzieht sich einer Untersuchung in Kiel. Er hat einen Schlag auf das Knie bekommen“, sagte Prokop. Wie schwer die Verletzung ist, wusste Prokop zunächst nicht. Er äußerte aber die Hoffnung, dass Wiencek am Samstag beim zweiten Testspiel gegen Kroatien in Hannover wieder dabei ist. Prokop reagierte auf den kurzfristigen Ausfall und nominierte den Rückraumspieler Lukas Stutzke (21/Bergischer HC) nach.

Tennis

Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann geht nach Informationen des „Tennismagazins“ mit drei Debütanten in die Endrunde in Madrid. Kohlmann berief demnach Senkrechtstarter Dominik Koepfer und die Doppelspezialisten Kevin Krawietz und Andreas Mies in sein Aufgebot für die Veranstaltung vom 18. bis 24. November, zu dem darüber hinaus Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber gehören. Deutschlands Topspieler Alexander Zverev hatte von Anfang an betont, für die Davis-Cup-Endrunde nicht zur Verfügung zu stehen. Der 22-Jährige hatte stets erklärt, er wolle die Zeit zum Ende der Saison zur Erholung nutzen. Nun bestreitet er einige Showmatches mit dem Schweizer Superstar Roger Federer. Zverev wird seit kurzem vom selben Management betreut.

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