Zurück in die Zukunft

von Redaktion

RB Leipzig will mit einem „alten“ Duo gegen Zenit punkten

Leipzig – Nach vier Pflichtspielen ohne Sieg ist das Kräftemessen in der Champions League am Mittwoch (18.55 Uhr) mit dem russischen Meister Zenit St. Petersburg richtungweisend. Gegen den Tabellenführer der Gruppe G braucht Trainer Julian Nagelsmann ein Erfolgserlebnis – und die Kreativachse mit Kevin Kampl und Emil Forsberg. Denn sein Team agierte zuletzt „im letzten Drittel einfach zu hektisch an der Murmel“.

Kampl und Forsberg stehen für die kreativen Überraschungsmomente und standen auch beim 2:1-Heimsieg im März 2018 gegen Zenit in der Europa League auf dem Rasen. Damals waren die Vorzeichen ähnlich: RB blieb zuvor viermal sieglos und nutzte die Russen als Aufbaugegner.

Doch diesmal kommt das Team des früheren russischen Nationalmannschaftskapitäns Sergej Semak mit einem 6:1 im Spitzenspiel gegen FK Rostow im Gepäck angereist – es war der elfte Saisonsieg des Spitzenreiters. Zenit ist mit Sicherheit die gern zitierte „Laufkundschaft“.

Das entging auch RB-Chef Olaf Mintzlaff nicht, der mit seinem Rundumschlag zuletzt den Mahner in Sachsen gab: „Es warten schwere Spiele auf uns, wir wollen in der Champions League den nächsten Schritt machen, müssen nach Freiburg, was nicht unbedingt unser Lieblingsgegner ist auswärts.“

Vor allem aber könne er daheim, wo es vor zwei Monaten den letzten RB-Sieg gegen Eintracht Frankfurt gab, „mehr erwarten“.  dpa

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